Ein neuer Werkstoff aus Bambusfaser und Harz im Zugtest. Fotos: Carlina Teteris

Der Bambus-Alchemist

Womit bauen wir Städte, wenn der Stahl knapp wird? Der ETH-Assistenzprofessor Dirk Hebel bringt Bambus ins Spiel. Seit zwei Jahren forscht er an diesem Material. Ein Portrait im «Tages-Anzeiger».

Womit bauen wir Städte, wenn der Stahl knapp wird? Der ETH-Assistenzprofessor Dirk Hebel bringt Bambus ins Spiel. Seit zwei Jahren forscht er an diesem Material. Ein Portrait im «Tages-Anzeiger». Seit zwei Jahren ist der 43-Jährige mit einem kleinen Team daran, aus Bambus Stahl zu machen. Low Tech, weil High keinen Sinn ergebe, und inzwischen sind die Zürcher Tüftler am Punkt, wo die Grundlagen- in die Produktforschung übergeht. Die Eidgenössische Materialprüfungs- und Forschungsanstalt (Empa) und einen Industriepartner hat man an Bord, denn über Bambus schüttelt keiner mehr den Kopf. Das Massachusetts Institute of Technology (MIT) und auch Singapur selber forschen nun in Hebels Richtung, mit deutlich mehr Personal.

Weitere Meldungen:

- Künftig werden auf dem Dreispitz-Areal die bisher als Entwicklungsgebiete bezeichneten Teilgebiete in den Vordergrund gestellt werden, schreibt die «BaZ».

- Von «Krankfurt» nach «Mainhatten»: Das Deutsche Architekturmuseum in Frankfurt beleuchtet die Entwicklung der Hochhausstadt am Main, berichtet die «NZZ».

- Seit gestern kursieren die Namen des ersten Wettbewerbs der Expo 2027 in der Ostschweiz. Die zehn ausgewählten Projekte tragen die Handschrift von aufstrebenden Architekten von Zürich bis Genf – und eines Büros aus St. Gallen, schreibt die «Thurgauer Zeitung».

- Der Wettbewerb der Stiftung Domino ist entschieden – «Minka» heisst das Siegerprojekt von Metron Architektur aus Brugg, berichtet die «Aargauer Zeitung».

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