Blick auf die Stadt Chur. Fotos: Google Street View

Bündner Agglomerations­programm

Die Arbeiten am neuen Programm für den Grossraum Chur kommen voran. Die «Südostschweiz» blickt auf die Umsetzbarkeit. Ausserdem in der Presse: Ausbau im Bahnverkehr und Fauteuil im Feuilleton.

Der Grossraum Chur soll verkehrstechnisch besser erschlossen werden. Die «Südostschweiz» berichtet. Dazu erarbeiten Stadt und Kanton ein sogenanntes Agglomerationsprogramm, das vor seiner Umsetzung zwecks Bewilligung und Finanzierung zunächst den Bundesbehörden vorgelegt werden müsse. Die davon betroffenen Regionen Imboden, Plessur und Landquart und damit auch die Gemeinden seien im Programm eingebunden. Entsprechend den Richtlinien des Bundes fokussiere das Programm die Themen Siedlung, Landschaft und Verkehr. Dabei gehe es um die Verbesserung und Optimierung beim Umstieg auf die Verkehrsträger in und um die Bahnhöfe, schreibt die Zeitung. Ob die im Agglomerationsprogramm aufgeführten Neu- und Ausbauvorschläge vom Bund gutgeheissen und aus dem 100 Millionen Franken schweren Agglomerationsfonds mitfinanziert werden, bleibe vorerst einmal offen. Boris Spycher vom Amt für Raumentwicklung, glaubt jedenfalls nicht, dass alle Projekte die Hürde schaffen werden. «Ich gehe davon aus, dass der Bund Kürzungen vornehmen wird», sagt er. Das öffentliche Mitwirkungsverfahren erfolge im Frühjahr. Bis Ende Juni müssen die Beschlüsse aus den Regionen vorliegen, damit das Programm am 15. September beim Bund eingereicht werden kann.

Weitere Meldungen:

– «Bahnverkehr»: Das internationale Zugangebot werde besser. Nun legen Berner «ÖV-Freunde» ein Ausbaukonzept vor. Die SBB zeigen Interesse, schreibt der «Bund».

– «Fauteuil zum Verzweifeln»: Das bequeme Möbel kann einem den letzten Nerv rauben, schreibt die «NZZ».

– «Der Glanz ist ab»: Eine Neuausrichtung soll den Schmuckhersteller Swarovski Abhilfe bringen - doch dagegen stemmen sich mehrere Mitglieder der Gründerfamilie, berichtet der «Tages-Anzeiger» heute.

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