Auch Bern will eine Kalkbreite

Am Eigerplatz in Bern soll ein urbanes Quartier entstehen: Der Berner Gemeinderat ist bereit, eine Überbauung des Bernmobil-Depots zu prüfen. «Das Areal hat Potenzial», sagt Stadtpräsident Alexander Tschäppät heute im «Bund».

Wohnen direkt über dem Tram- und Busdepot: Dies könnte beim Eigerplatz in Bern dereinst Tatsache werden. Der Gemeinderat empfiehlt dem Stadtrat die Annahme einer Motion, welche eine solche Doppelnutzung beim Bernmobil-Depot im Mattenhof fordert. «Das Areal hat Potenzial», sagt Alexander Tschäppät heute im «Bund». Der Stadtpräsident dämpft aber die Erwartungen der Motionäre aus der Grünen-Fraktion. Diese führen in ihrem Vorstoss das Zürcher Kalkbreiteareal als Vorbild an. Er glaube nicht, dass das ganze Areal beim Depot Eigerplatz analog überbaut werden könne, sagt Tschäppät. «Der Eigerplatz ist nicht die Kalkbreite.» Das Areal in Bern sei bedeutend grösser als jenes in Zürich, sagt der Berner Stadtplaner Mark Werren. «Deshalb wäre ein Bauprojekt komplexer umzusetzen – es wäre aus städtebaulicher Sicht aber auch interessanter» zitiert ihn der «Bund».

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