«Visionen für Zürich»: Abgehoben oder bodenständig Fotos: Alain Escher

Zürichs Zukunft

Der holländische Urbanist Winy Maas und die Zürcher Stadtpräsidentin Corine Mauch stellten in der Volkshochschule ihre «Visionen für Zürich» vor. Eine Analyse.

«Man muss immer zuerst das Gute einer Sache sehen und loben», antwortete Winy Maas einem Besucher der Volkshochschule, der ihn frug, was er über den «vollkommen missratenen neuen Stadtteil Zürich West» denke. Also will ich es auch so halten. Der Abend der Volkshochschule Zürich zu «Utopien für Zürich» zog weit über hundert Leute an, die bereit sind, für eine urbanistische Diskussion 30 Franken zu riskieren. Welcher Erfolg für das Programm des neuen Direktors Pius Knüsel, die altehrwürdige Institution mit neuen Themen und Formaten zu beflügeln. Anders als an den üblicherweise brötigen Veranstaltungen von Urbanisten und Planerinnen wurde auch gelacht und geklatscht. Winy Maas, der holländische Architekt des Büros MVRDV, sprang vor einer Kaskade Folien hin und her und erläuterte sie in charmantem Dialekt, wie wir ihn vom TV-Moderator Rudi Carell kennen. Auch Corine Mauch ist eine kluge Rednerin mit glänzenden Augen und zierlicher Stimme. Man glaubt der Frau, was sie sagt, auch wenn sie es ...
Zürichs Zukunft

Der holländische Urbanist Winy Maas und die Zürcher Stadtpräsidentin Corine Mauch stellten in der Volkshochschule ihre «Visionen für Zürich» vor. Eine Analyse.

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