Flyer des Topologie-Symposium ans der ETH Zürich

Poetische Landschaften

Mit einem Pamphlet und dem Symposium «Topologie» bezieht die Professur Girot der ETH Zürich Position: Landschaftsarchitektur soll als integrative Disziplin gestärkt werden.

Mit einem Pamphlet und dem Symposium «Topologie» bezieht die Professur Girot der ETH Zürich Position: Landschaftsarchitektur soll als integrative Disziplin gestärkt werden. 

Beim Symposium in der Aula der ETH vom 11.-13.Oktober wurde über die Tradition und aktuelle Fragen bezüglich Formung und Bewahrung von Natur und Landschaft debattiert. In seiner Einführung am Donnerstag betonte Christophe Girot, dass es in der Architektur seit den 1960er Jahren eine rege Debatte über Kultur und Tradition gegeben habe, diese in der Landschaftsarchitektur hingegen nur sehr bedingt stattgefunden habe. Das seit zwei Generationen sich ausbreiteten «schwarze Loch» zu stopfen war entsprechend eines der Hauptanliegen der Veranstaltung. Für die Zukunft möchte Girot Landschaft weniger normativ, funktional und ökologisch verstanden wissen und stattdessen deren poetische und philosophische Bedeutung stärken und dazu an bestimmten Orten mehr Bedeutung und Symbolismus einweben. 

Am Symposium sprachen Mario Broggi, Annemarie Bucher, Gion A. Caminada, Erik de Jong, Anette Freytag, Aita Flury, Christophe Girot, Albert Kirchengast, Stefan Körner, Norbert Kühn, Suzanne Krizenecky, Vittorio Magnago Lampugnani, Dunja Richter, Raimund Rodewald, Lothar Schäfer, Joseph Schwartz, Michael Seiler, Antje Stokman, Wulf Tessin und Jörg Zimmermann.

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