Areal mit Potenzial: Ob der Zirkus auch in Zukunft noch Platz findet, am Aareufer? Fotos: Nicole Hametner

Baufirma plant Stadt

Die Stadt Bern drückt sich seit Jahren um die Entwicklung ihrer wertvollsten Brache am Aareufer. Jetzt überlässt sie auf dem Gaswerkareal sogar Losinger Marazzi die Führung.

Die Stadt Bern drückt sich seit Jahren um die Entwicklung ihrer wertvollsten Brache am Aareufer. Jetzt überlässt sie auf dem Gaswerkareal sogar Losinger Marazzi die Führung. Gummigeschosse knallen durch die Luft, Farbbeutel fliegen und Pflastersteine – ätzende Tränengasschwaden liegen über der grünen Oase am Aareufer. Die Erschütterung im sonst so beschaulichen Bern ist heftig, als am 17. November 1987 ein Grossaufgebot der Polizei das Freie Land Zaffaraya gewaltsam räumt. Die rund zwanzig Hütten hatten sich Jugendliche aus der Berner Bewegtenszene selbst gezimmert. Zuerst liess man sie gewähren, da sie auf dem alten Gaswerkareal am Aareufer niemanden störten. Der Entscheid zur Räumung war in der Stadtregierung umstritten. Ein Vertreter der harten Linie, die sich schliesslich durchsetzte, war der damalige Stadtpräsident Werner Bircher. Man habe diese Siedlung auflösen müssen, rechtfertigte er den Räumungsbefehl, weil der Nutzungszonenplan auf diesem Areal keine Wohnbauten zulasse. 25 J...
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Die Stadt Bern drückt sich seit Jahren um die Entwicklung ihrer wertvollsten Brache am Aareufer. Jetzt überlässt sie auf dem Gaswerkareal sogar Losinger Marazzi die Führung.

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