Sesseltanz an den Kunsthochschulen

Von Bern nach Zürich, von Zürich nach Genf: die Kunsthochschulen schieben sich gegenseitig die guten Leute weiter.

Kürzlich wurde bekannt, dass Florian Dombois das neu gegründete «Institut für Transdisziplinarität» an der Zürcher Hochschule der Künste ZHdK übernehmen wird. Er ist besonders dafür geeignet, hat er doch an der Hochschule der Künste Bern HKB 2003 das «Y-Institut für Transdisziplinarität» aufgebaut. Man darf vermuten, dass Rektor Thomas D. Meier, der vor seinem Einzug in Zürich die HKB leitete, ein gutes Wort eingelegt hat.
Rochaden gibt es auch zwischen Genf und Zürich. Weil das «Institut Design2context» und der Nachdiplomstudiengang CAS Civic City an der ZHdK nicht mehr weitergeführt werden, gründete Institutsleiter Ruedi Baur kurzerhand zwei Vereine, um «unsere Aktivitäten in der Forschung, der Publikation und der Lehre in unabhängiger Weise fortzuführen.» Und er fand Unterschlupf an der HEAD Genève: das «Institut de recherche Civic City» wird ab Herbst 2011 in Genf weitergeführt. Alles neu macht der Mai.

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