So wohnen sie, die Berühmten und weniger Berühmten. Fotos: zVg

Schöner wohnen in der Schweiz

Seit elf Jahren blicken wir mit der SonntagsZeitung in die Wohnungen von mehr oder weniger berühmten Zeitgenossen. Nun hat Claudia Schmid eine satte Auswahl der Beiträge in Buchform gegossen. Von den rund 600 Porträts hat sie 100 ausgewählt. Alle leitet die Absicht, über die Wohnung ein Porträt eines Menschen zu zeichnen.

Seit elf Jahren blicken wir mit der SonntagsZeitung in die Wohnungen von mehr oder weniger berühmten Zeitgenossen. Nun hat Claudia Schmid eine satte Auswahl der Beiträge in Buchform gegossen.

Von den rund 600 Porträts hat sie 100 ausgewählt. Alle leitet die Absicht, über die Wohnung ein Porträt eines Menschen zu zeichnen, und sie bedienen einen diskreten Voyeurismus. Mal eindeutiger, mal rätselhafter scheinen Person und Wohnung miteinander verbunden. Schön, sind die Beiträge nun dem flüchtigen Medium Zeitung enthoben. In zehn, zwanzig Jahren – wenn die Berühmtheit der Porträtierten verblasst ist – werden wir sie als Dokumente eines lang vergessenen Zeitgeistes schätzen. Dazu tragen auch die Bilder bei, die von Zsigmond Toth und Philipp Rohner stammen. Sie wählen unterschiedliche Wege: Toth bleibt assoziativer, mag gedämpfte Farben und weiche Konturen. Rohner stellt die Porträtierten ins Licht und mitten in ihre Wohnung – als sei diese ein Bekenntnis.

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