Förderschub für junge Designer

Nachwuchsdesigner sollen sich in den Entwurf vertiefen. Die Schweizer Kulturstiftung Pro Helvetia will sie neu mit Projekt- und Werkbeiträgen fördern und beim Einstieg ins Berufsleben unterstützen.

Es gibt Künstlerkarrieren, die über Jahre hinweg mit För­dergeldern unterstützt werden. Nicht ausgeschlossen, dass der internationale Durchbruch erst im reifen Alter passiert. Das ist im Design undenkbar: « Entweder setzt man sich über kurz oder lang als Designer durch, auch ökonomisch. Oder man ist kein Designer. » So bringt es Marianne Burki von Pro Helvetia auf den Punkt. Design­förderung sei deshalb wesentlich Nachwuchsförderung. Burki ist als Leiterin Visuelle Künste auch für die Design­förderung zuständig, seit letztem Jahr noch viel stärker als bisher. Denn die Stiftung hat mit dem Kulturförderungsgesetz Anfang 2012 neue Aufgaben erhalten. Bis anhin förderte Marianne Burkis Abteilung unter anderem die Verbreitung des Designs, organisierte Wanderausstellungen und reagierte auf Gesuche um Unterstützung von Designprojekten – als Ausstellungen in Institutionen und als Wissensaustausch. Neu ist die Stiftung auch für die Nachwuchsförderung im Design zuständig, die bisher vo...
Förderschub für junge Designer

Nachwuchsdesigner sollen sich in den Entwurf vertiefen. Die Schweizer Kulturstiftung Pro Helvetia will sie neu mit Projekt- und Werkbeiträgen fördern und beim Einstieg ins Berufsleben unterstützen.

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