Florian Hauswirths Entwurf modernisiert die Stabelle Fotos: zVg

Die Stabelle, neu interpretiert

Design und Alpenraum, ohne dass es um Chalet-Chic geht: eine Ausstellung zeigt, wie die Stabelle, dieses Kernstück alpiner Wohntradition, von zwölf internationalen Designern und Designteams neu interpretiert wird.

Design und Alpenraum, ohne mit dieser Verbindung auf den überall gefeierten Chalet-Chic hereinzufallen: eine Ausstellung zeigt, wie die Stabelle, dieses Kernstück alpiner Wohntradition, von zwölf internationalen Designern und Designteams neu interpretiert wird. Unter dem Titel Neu/Vertraut hat das Kollektiv Happen Projects verschiedene Designer aus der Schweiz, aus Österreich, Deutschland, Italien, Spanien, Irland und England eingeladen, sich mit der Stabelle auseinanderzusetzen. Die Ausstellung findet in der Schlossereiwerkstatt an der Via Aruons in St. Moritz statt, die Szenographie stammt von Sarah Kueng und Lovis Caputo.

Die Wahl der Stabelle dient der Absicht, zeitgenössisches Design und alpine Tradition zusammenzubringen. Zu offensichtlich? Vielleicht, aber blickt man auf die bereits im Netz zirkulierenden Entwürfe, dürfte die Ausgangslage spannender sein, als sie auf den ersten Blick wirkt. Florian Hauswirth etwa arbeitet in seinen zwei Prototypen, die er auf eine Serie hin konzipiert hat, an den Konturen, fügt Farbe hinzu, die sich in der Maserung verliert und verzichtet auf die typischen Schnitzereien. Wer mehr sehen will, die Ausstellung läuft ab 2. Februar bis Ende März.

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