Die Linie «Openest» von Patricia Urquiola.

Arbeitsnest

In einem Monaten findet die Messe Orgatec statt, die alle zwei Jahre Neuheiten rund ums Büro zeigt. Mit einer frischen Standarchitektur von Studio Urquiola erneuert der Hersteller Haworth dort das eigene Selbstverständnis.

Auf der Orgatec vom 21. bis zum 25. Oktober 2014 in Köln präsentiert sich Haworth in Halle 9 auf Stand B50. Die Architektur des vom Studio Urquiola entworfenen Messestandes macht die Idee «The Craft of SpacemakingTM» – mit diesem Gedanken erneuert der Hersteller Haworth das eigene Selbstverständnis: Hin vom Büromöbelhersteller zum Anbieter von Lösungen für die moderne Arbeitswelt. Dabei stützt sich Haworth auf Forschungsprojekte, die mit Partnern aus Wissenschaft und Design neue Erkenntnisse über die Gestaltung von Arbeitswelten brachten. Das Fazit aus allen Studien führte zum Kerngedanken von «The Craft of SpacemakingTM»: Je nach dem wie sich die Faktoren formell versus informell, privat versus öffentlich, langfristig versus kurzweilig zueinander verhalten, entstehen unterschiedliche Arbeitswelten. «So spielt heutzutage nicht mehr nur die Art der Aufgabe bei der Gestaltung des optimalen Arbeitsplatzes eine Rolle, sondern auch, inwieweit diese Aufgabe alleine oder mit anderen gelöst, mit welchen technischen Hilfsmitteln präsentiert und in welchem Umfeld sie bearbeitet wird», schreibt das Unternehmen in der Einladung nach Köln. Diese neuen Erkenntnisse und die neue Herangehensweise spiegeln sich im Design zahlreicher Produktneuheiten wider, die Haworth auf der Orgatec 2014 zum ersten Mal in Europa vorstellt. Etwa die Linie «Openest», ebenfalls von Patricia Urquiola entworfen, die zeigt, dass Arbeitsplätze eine Balance zwischen Privatheit und Konzentration auf der einen Seite, und Diskussionskultur und Offenheit auf der anderen Seite ermöglichen müssen.

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