Links der Anbau von Berta Rahm, in der Bildmitte der Clubpavillon von Carlo Pagani an der Saffa 1958. Fotos: Verein ProSaffa1958-Pavillon

Saffa-Pavillon retten

Vor kurzem tauchte ein kleiner Pavillon der Saffa 1958 wieder auf. Er soll abgebrochen werden, doch ein Verein von Expertinnen wehrt sich dagegen.

Unverhofft ist ein kleiner Pavillon wiederaufgetaucht, der an der Saffa 1958 gestanden hatte, an der Schweizerischen Ausstellung für Frauenarbeit. Die ebenfalls vergessene Architektin Berta Rahm hatte ihn als Anbau an den Saffa-Clubpavillon des Mailänder Architekten Carlo Pagani entworfen. Dieser bestand aus Aluminium und war zerlegbar. Berta Rahm nahm Struktur und Formensprache von Paganis Hauptgebäude auf, verkleidete den Anbau ebenfalls mit Aluminium und schuf doch einen formal erkennbar eigenständigen Gebäudeteil. Expertinnen beschreiben den Rahm-Pavillon als detailliert durchdacht.  Nach der Saffa hatte die Pilzzucht-Unternehmerin Erica Hauser den Anbau gekauft und in Gossau ZH aufstellen lassen. Er diente in ihrer Champigon-Zucht als Betriebskantine und Schauküche und stand idyllisch an einem Weiher. Doch seit einiger Zeit wird er nicht mehr genutzt und inzwischen liegt die Abbruchbewilligung vor.  Diesen Abbruch versucht der Verein «ProSaf...
Saffa-Pavillon retten

Vor kurzem tauchte ein kleiner Pavillon der Saffa 1958 wieder auf. Er soll abgebrochen werden, doch ein Verein von Expertinnen wehrt sich dagegen.

Dieser Inhalt steht nur Abonnentinnen zur Verfügung. Testen Sie unser Angebot einen Monat gratis und lesen Sie direkt weiter.

  • – alle Beiträge auf Hochparterre.ch
  • – Das E-Paper auf allen Geräten
  • – 20% Rabatt auf alle Bücher und Veranstaltungen

1. Monat gratis, dann CHF 14.- pro Monat (monatlich kündbar)
jetzt bestellen

Sie sind Abonnent und haben ein Login? Dann loggen Sie sich hier ein:

Sie sind Abonnent, haben aber noch kein Login? Dann registrieren Sie sich jetzt
registrieren

Alle unsere Print- und Digital-Abonnemente finden Sie im Abo-Shop:
zum Abo-Shop

Für Fragen stehen wir gerne zur Verfügung. Kontaktieren Sie uns unter 044 444 28 88 oder verlag@hochparterre.ch