Immobilienmanager lesen keine Architekturmagazine

«Leser der business- und anlageorientierten Fachzeitschriften sind tendenziell keine regelmässigen Leser der Architektur- und Raumplanungsmagazine», fasst das Center for Urban & Real Estate Management seine Umfrage zum Medienkonsum in der Immobilienbranche zusammen. Die führenden Publikationen sind die «NZZ», die «Immobilien Business» sowie «Der Hauseigentümer». Hochparterre kommt auf 28 Prozent Leseranteil.

«Die Wahl der Lektüre spaltet die Branche», betitelt das Center for Urban & Real Estate Management (CUREM) der Universität Zürich seine Umfrage zum Medienkonsum in der Immobilienbranche. Die Umfrageergebnisse zeigten einen Bruch zwischen architektur- und managementinteressierten Personen. «Leser der business- und anlageorientierten Fachzeitschriften sind tendenziell keine regelmässigen Leser der Architektur- und Raumplanungsmagazine», fasst CUREM zusammen. Derselbe negative Zusammenhang zeige sich auch bei den fachlichen Onlinemedien. Hingegen seien Leser von Raumplanungsmagazinen oft auch interessiert an Architekturzeitschriften.

Wie in der letzten Medienumfrage führt auch dieses Jahr die «NZZ» die Ranglisten der Zeitungsblätter an. Die «NZZ»-Tageszeitung (48% regelmässige Leser) und die «NZZ am Sonntag» (36%) sind die meistgelesenen Tages- und Wochenzeitungen. Auch die Immobilien-Specials der «NZZ» stossen auf grosses Interesse unter den Immobilien-Professionals. Rund 60% der Befragten lesen diese regelmässig. Nicht zuletzt geniesst die «NZZ» auch im Internet eine breite Anhängerschaft. Ihre Webpage wird von 60% der Befragten täglich bis wöchentlich besucht. An zweiter Stelle liegt der «Tages-Anzeiger» mit 38% regelmässigen Printlesern und 54% regelmässigen Webseitenbesuchern.

Die «Immobilien Business» bleibt auch in diesem Jahr die meistgelesene Fachzeitschrift. Über die Hälfte nimmt das Magazin regelmässig zur Lektüre, gar ein Drittel liest jede Ausgabe. Die nachfolgenden Plätze teilen sich «Der Hauseigentümer» (37% Anteil regelmässiger Leser) die «Immobilia» (31%), das «Tec21» (29%) und das «Hochparterre» (28%). «Ausländische Fachmagazine sind deutlich weniger relevant, was die lokale Ausrichtung der Immobilienmärkte widerspiegelt» schreibt CUREM.

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