Ein räumliches Erlebnis, das heute noch unvorstellbar ist: die ausgeräumte Wandelhalle gegen den Bahnhofplatz.

Hauptbahnhof im Jungbrunnen

Erstmals in seiner bald 150-jährigen Geschichte erleben die von Jakob Friedrich Wanner erstellten Gebäude am Hauptbahnhof Zürich eine Gesamtsanierung. Heute fand der Spatenstich statt.

«Wozu sollen wir ein Gebäude erhalten, das architektonisch so bedeutungslos ist wie der Zürcher Hauptbahnhof?», meinte ETH-Professor Alfred Roth in der »Zürcher Woche», und Hans Fischli sagte im «Tages-Anzeiger»: «Man darf diese Fassaden nicht unter Denkmalschutz stellen. Würde dies zur Bedingung für einen Neubau gemacht, ergäbe sich wieder eine typisch provinzlerische Halblösung, die niemanden befriedigt». Die Unterschutzstellung der Fassaden sei «eine Zumutung an unsere Generation».Vom Abbruch- zum SchutzobjektDie Wogen gingen hoch, als der «Tagi» im November 1967 vermeldete: «Zürcher HB unter Denkmalschutz». Die SBB bereiteten damals einen Wettbewerb für einen Bahnhofneubau vor, und so beherrschte das Thema die Schlagzeilen. Die vehemente Ablehnung ist heute unvorstellbar. Schon damals war sie nicht einhellig. Werner Stücheli gehörte zwar auch nicht zu den Erhaltern, legte jedoch Wert darauf, dass er die beiden Fassaden «nicht als unschön» bezeichnen würde. Aber ein Erhalt wär...
Hauptbahnhof im Jungbrunnen

Erstmals in seiner bald 150-jährigen Geschichte erleben die von Jakob Friedrich Wanner erstellten Gebäude am Hauptbahnhof Zürich eine Gesamtsanierung. Heute fand der Spatenstich statt.

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