Die Baustelle der Elbphilharmonie im August 2011: Seit einem Jahr wird statt gebaut, vor allem verhandelt. Fotos: Mr. TI. via Wikimedia

Elbphilharmonie: Es wird teurer und später

Die Baukosten der Elbphilharmonie in Hamburg steigen um weitere 200 Millionen Euro auf total 575 Millionen. Der Prestigebau soll im Frühjahr 2017 eröffnet werden.

Die Elbphilharmonie in Hamburg wird teurer und voraussichtlich noch später fertig als geplant. Seit einem Jahr steht die Baustelle praktisch still und beschäftigt vor allem Anwälte. Dennoch will die Stadt das Prestigeprojekt mit dem Baukonzern Hochtief fertig bauen, berichtet «Spiegel Online». Hochtief habe der Stadt ein Angebot gemacht, das Konzerthaus für 198 Millionen Euro Mehrkosten zusammen mit Herzog & de Meuron fertig zu bauen, schreibt das Nachrichtenportal. «Gleichzeitig verzichtet Hochtief auf sämtliche Nachforderungen und übernimmt das alleinige Risiko.» Der Hamburger Bürgermeister Olaf Scholz bezeichnete den Vorschlag als «wirtschaftlich vernünftig». Mit den Mehrkosten steigt die Gesamtsumme auf 575 Millionen Euro – statt der ursprünglich kalkulierten 77 Millionen. Die Eröffnung des Konzerthauses dürfte sich laut «Spiegel Online» um weitere eineinhalb Jahre verschieben: Statt im Sommer 2015 soll der Bau erst im Frühling 2017 eröffnet werden.

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