Der Mähroboter von Robomow sieht aus wie ein Staubsauger und schneidet Gras, während man die Füsse hoch legt.

Rasenroboter

Die Rasenmäher von Robomow schneidet automatisch Gras und lässt sich per App fernsteuern. Doch wir bezweifeln, dass er mähmüde Hüslimenschen glücklich macht.

Der Hüslimensch will im Grünen leben, das ist sein Traum. Auch wenns nur für einen Streifen Abstandsgras reicht: Das eigene Gärtchen macht ihn glücklich. Doch mit Natur hat er wenig am Hut. Um diese zu zähmen, braucht er darum ein automatisiertes Gerät, sonst wird der englische Rasen bald zur «lästigen Pflicht», wie uns die Firma Robomow schreibt. Ihr Schnittroboter entlastet den mähmüden EFH-Bewohner. Ähnlich wie der surrende Staubsauger-Roboter in der Stube sorgt dieser draussen für Ordnung. Viel Technik macht es möglich. Ein Hochleistungs-Akku reicht bis 3000 Quadratmeter, die HighWheel-Räder trotzen der Steigung bis 36 Prozent und ein Fühler spürt, wenn erste Tropfen fallen; dann fährt das Gerät zurück ins Dock. Ein Kipp- und Hebesensor merkt zudem, wenn sich ein Kind am Rasenmäher zu schaffen macht, und verunmöglicht, dass das Messer mehr als Gras schneidet. Und ein Pin-Code mit Alarm soll verhindern, dass sich der Nachbar am Apparat vergreift. Denn dieses stutzt auch, wenn das Herrchen in den Ferien ist – dank Smartphone-App. Sie lässt die Mähmaschine unterwegs programmieren oder direkt fernsteuern. Doch wir bezweifeln, dass der Roboter den Do-it-yourself-Hausmann oder die Bau & Hobby-Hausfrau begeistert. Diese schwingen sich lieber auf einen Rasenmäher-Traktor mit Führersitz und Anhänger. Der hat zwar weniger Technik, aber mehr PS.

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