Blick aus der Eingangsnische in den Raum des Fondue-Pavillons.

Fondue à la Miami

Rustikal sind hier nur die Kaninchenfellkissen und die gusseisernen Rechauds. Ansonsten gabelt man sein Helvti-Fondue in Zürich in geradezu mondäner Pop-up-Hülle, zwischen Sihl-Blick und abstrakter Kunst.

Die Helvti-Bar in Zürich war eine gegenkulturelle Legende. Im Laufe der Jahrzehnte mehr und mehr verblasst, übernahm 2008 der Gastrounternehmer und studierte Architekt Leopold Weinberg das Haus am Stauffacher. Neun Jahre später pachtete er auch den denkmalgeschützten Nachbarn von der Stadt und machte aus beiden Häusern das Boutique-Hotel Helvetia mit Restaurant, laut Pressemeldung ein Treffpunkt für eine «charakteristische Mischung aus Bohème und Bourgeoisie». Seitdem lockt auch eine ‹Pool Bar› hinterm Haus im Sommer mit Ticki-Drinks und Lobster Roll – ohne Pool, dafür mit türkisem Glasmosaik und Pomo-Gitterzaun zur Sihl.   ###Media_2### Den kleinen Poolbar-Hof füllt nun für drei Monate eine temporäre Holzhütte für den gepflegten Fondue-Plausch. Auch wenn dieser Ort nun ‹Helvti-Chäschtli› heisst: Rustikal sind hier höchstens die Kaninchenfellkissen und die gusseisernen Rechauds. Alle weiteren Berghüttenbefürchtungen werden vom frischen Türkis des kleinen Innenraums weggesp...
Fondue à la Miami

Rustikal sind hier nur die Kaninchenfellkissen und die gusseisernen Rechauds. Ansonsten gabelt man sein Helvti-Fondue in Zürich in geradezu mondäner Pop-up-Hülle, zwischen Sihl-Blick und abstrakter Kunst.

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