Umkleide- und weitere Räume links, Ruheraum hinter Fachwerk, davor Heiss- und Kaltbecken. Fotos: Ralph Feiner

Die passende Kur zum Haus

Nach 104 Jahren hat das Kurhaus Bergün endlich sein Kurbad. Dalcher Studer Architekten haben die Quellfassungen saniert und eine kleine Badelandschaft entworfen.

Die Wiederbelebung des Kurhauses Bergün ist eine Erfolgsgeschichte. Vor knapp zwanzig Jahren übernahm eine Gruppe von Stammgästen das Jugendstilhotel an der Albula-Linie. Sie renovierten und restaurierten es schrittweise, ehrten dabei den Bestand und machten es, zusammen mit dem Betreiberpaar, zu einem beliebten Ort für Familienferien und Hochzeitsfeiern. Nur eines fehlte dem Kurhaus: die Kur. Zwar sind zwei nahe gelegene Mineralquellen schon lange erschlossen, doch der Versuch, sie kommerziell zu nutzen, scheiterte mehrere Male. Jetzt, nach 104 Jahren, hat das Hotel endlich sein Kurbad. ###Media_2### Vor sechs Jahren ging es los: Neu gebaute Angestelltenhäuser nutzten das zehn Grad warme Wasser der Badequelle zum Heizen. Später luden fünf Brunnen zur Trinkkur und ein Teich zum Kneippen ein. Schliesslich querte eine hölzerne Wasserrinne den Spielplatz neben dem Kurhaus, vom Eisensulfat rot gefärbt. Als sichtbarstes Resultat der sanierten Quellfassungen und neuen Leitungen entstand anstelle ein...
Die passende Kur zum Haus

Nach 104 Jahren hat das Kurhaus Bergün endlich sein Kurbad. Dalcher Studer Architekten haben die Quellfassungen saniert und eine kleine Badelandschaft entworfen.

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