St. Galler Metamorphosen

Mit den Architektur-Wettbewerben für das Textilmuseum, die neue Bibliothek und den Uni-Campus am Platztor weist sich St. Gallen den Weg in die eigene Zukunft.

Mit den Architektur-Wettbewerben für das Textilmuseum, die neue Bibliothek und den Uni-Campus am Platztor weist sich St. Gallen den Weg in die eigene Zukunft.

St. Gallen, das ist die einstige Stickereimetropole, von der aus wertvolle Stoffe in die ganze Welt exportiert wurden. Dem Boom der Textilindustrie um die Wende zum 20. Jahrhundert verdankt die Stadt ein bauliches Erbe stolzer Jugendstilhäuser, das schweizweit einmalig ist. St. Gallen, das ist auch die ehemalige Fürstabtei mit der barocken Stiftsbibliothek, einem Unesco-Weltkulturerbe ersten Ranges. Die dort beherbergte Sammlung gut tausendjähriger Handschriften und Dokumente – darunter der sagenumwobene St. Galler Klosterplan, der als ältester erhaltener Bauplan der Welt gehandelt wird – erzählt von einer Zeit, als der abgelegene Ort am Rand der Ostschweizer Voralpen ein Zentrum des abendländischen Geisteslebens war. Aus diesen Gründen spricht man gerne von St. Gallen, der Bücherstadt. Oder von St. Gallen, der Textilstadt. «Beides hat etwas Staubiges», sagt der scheidende Stadtbaumeister Hansueli Rechsteiner, und damit hat er natürlich recht. Träume von vergangener Grösse Die Vergangenheit ...

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