Regeln her!

Die Art, wie wir produzieren und konsumieren, ist nicht nachhaltig. Das will die Kreislaufwirtschaft ändern. Doch gute Ideen reichen nicht, es braucht Vorgaben.

Die Art, wie wir produzieren und konsumieren, ist nicht nachhaltig. Das will die Kreislaufwirtschaft ändern. Doch gute Ideen reichen nicht, es braucht Vorgaben.

Der Zusammenbruch kündigt sich an. Einmal, zweimal friert die Maus, dann der Bildschirm ein. Der Computer heizt sich auf gegen neunzig Grad auf. Und mit ihm die Arbeit, in wenigen Tagen abzugeben. Der freundliche Techniker blickt auf das Gerät und lehnt ab, Hand anzulegen. Die Maschine lasse sich nicht öffnen. Alles verschweisst statt verschraubt. Beim vierten Anlauf habe ich Glück. Allenfalls könne er bei dieser Gerätereihe die Harddisk herauslösen und die Daten sichern, tröstet der Informatiker. Im persönlichen Pech spiegelt sich das Ausmass des Systemfehlers. Nicht reparaturfähige Geräte zwingen uns dazu, immer schneller Abfall zu produzieren. Dagegen treten diejenigen an, die eine andere Art der Wirtschaft aufbauen wollen. Sie verknüpfen in ihren Start-ups ökonomischen Erfolg mit ökologischem Gewissen. Sie wollen innerhalb des Systems das System verbessern, riskieren etwas – und sie können sich gut in den Märkten bewegen. Sie wollen aber auch, dass der Staat die Bedingungen schafft, in ...

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