Die Zukunft von gestern

2020 – wer 1981 zur Welt kam, sah in der Doppelzahl ferne Möglichkeiten. Eine Ausstellung im Museum im Bellpark in Kriens zeigt, wie der Designer Syd Mead unser Heute vor dreissig Jahren zeichnete.

Fotos: Syd Mead, fotografiert von Andri Stadler

2020 – wer 1981 zur Welt kam, sah in der Doppelzahl ferne Möglichkeiten. Eine Ausstellung im Museum im Bellpark in Kriens zeigt, wie der Designer Syd Mead unser Heute vor dreissig Jahren zeichnete.

2020 wird ein aufregendes Jahr, dachte ich Ende Dezember. Die doppelte Zahl faszinierte mich seit jeher: 1981 bin ich geboren, das Jahr 2020 bedeutete die Zukunft. Fliegende Autos, Hologramme, Kryonik? Alles da. 2020 lockte mit wundersamen Versprechen. Bereits 48 Jahre alt war Syd Mead, als er für den Film ‹Blade Runner› zeichnete, der 1982 in die Kinos kam. Er hatte auch für Ford, Chrysler oder Sony gearbeitet, Fahrzeuge und Autozubehör entworfen, Flugzeuge, Yachten und 1973 sogar ein Kreuzfahrtschiff, bevor Hollywood ihn entdeckte. Ridley Scott engagierte ihn, um für seinen Science-Fiction-Film Teile von Los Angeles zu entwerfen, das flugfähige Polizeiauto namens Spinner, Harrison Fords Apartment und die ‹Voight-Kampff-Maschine›, mit der die gejagten Replikanten als solche erkannt werden konnten. ###Media_2### Nun überschneidet sich Syd Meads Fiktion mit der Gegenwart, denn der Film aus dem Jahr 1982 spielt im Los Angeles des Jahres 2019. Meads Bildwelten, die ab Ende August im Museum im Be...

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