Holzmütze und Sitzwanne

Am Lago Maggiore hat Viola Valsesia die 1950er-Jahre leichtfüssig interpretiert. Ihr Einfamilienhaus gewinnt das Kaninchen – den Senn-Förderpreis für junge Architektur.

Fotos: Viola Valsesia

Am Lago Maggiore hat Viola Valsesia die 1950er-Jahre leichtfüssig interpretiert. Ihr Einfamilienhaus gewinnt das Kaninchen – den Senn-Förderpreis für junge Architektur.

Man merkt sofort, dass hier Menschen leben, die gerne wohnen. Das Bücherregal im Esszimmer reicht der gesamten Giebelwand entlang. Bilder und Pflanzen sind stimmig verteilt. Wir sitzen am Tisch und trinken aus Lobmeyr-Gläsern. Ein langer Jurytag neigt sich dem Ende zu, die Sonne scheint über den Lago Maggiore herein. Dezent allerdings, denn das Haus in Vira Gambarogno ist kein typischer Hangbau mit grosser Fensterfront und geschlossenem Rücken. Im Gegenteil: Die Schlafzimmer und Bäder blicken hangaufwärts. Viola Valsesia: «Die Seesicht war uns zwar wichtig, aber das Haus sollte mitten im Garten stehen, mit Bezug zum Wald und zum Bach.» ###Media_2### ###Media_3### Beim Bach und beim Wald waren sich Viola Valsesia, ihre Schwester und deren Mann sofort einig. Ansonsten haben die Architektin, die Biologin und der Arzt viele Gebäude angeschaut und noch mehr diskutiert. Obwohl das Paar ein Steildach anfangs kategorisch ausschloss, prägt nun gerade ein solches, wenn auch sanft geneigt, den äusseren Ausd...

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