Strukturverbesserung ist auch Gestaltung
Die Tagung Landmanagement an der ETH möchte zeigen, wie die Geomatik zur Lösung aktueller planerischer Herausforderungen beitragen kann und sollte. Was heisst das für andere raumrelevante Disziplinen?
Am 18. Januar trafen sich die Geomatikerinnen und Landmanager an der 16. Tagung Landmanagement an der ETH. Thema war diesmal die Zukunft des Landmanagements. Landmanagement, das ist die Disziplin, die ganz konkret die Nutzung der Flächen, vor allem ausserhalb der Bauzonen, bestimmt, über deren Veränderung verhandelt und dies auch kartographisch festhält. Es geht dabei um die Koordination und Abstimmung verschiedener Nutzungen, die auf und im Boden stattfinden. Eine klassische Aufgabe des Landmanagements ist und war die Melioration. In dem Begriff ist – wie auch im Tagungsflyer zu lesen – die Verbesserung der Bodennutzung das Ziel. Was heisst das aber heute, in Zeiten der Klimaerwärmung, des zunehmenden Drucks auf den Boden, des Bevölkerungswachstums und der Forderung nach mehr Biodiversität zur Erhaltung unserer Lebensgrundlagen?
