Benedikt Loderer und Köbi Gantenbein haben 1988 Hochparterre gegründet. Ihre «Illustrierte für Gestaltung und Architektur» war von Anfang an meinungsstark und, wie sie in der ersten Nummer schrieben, «allgemeinverständlich und nie langweilig […], undogmatisch und vor allem lebensfreudig». Das bleibt unsere Basis und Verpflichtung.
Hochparterre berichtet über die gestaltete Umwelt in der Schweiz. Ziel ist es dabei, diese Umwelt lebenswerter und schöner, also besser zu machen.
Wir berichten über die Themen Raumplanung, Architektur, Landschaftsarchitektur und Design. Wir begleiten Projekte, Planungen und Personen aus diesen Feldern kritisch, erklären sie und ordnen sie ein.
Wir verstehen uns als Journalistinnen und orientieren uns am Journalistenkodex des Schweizer Presserats. Wir wollen informieren, einordnen und unterhalten. Unsere Aufgabe ist es auch, den Mächtigen auf die Finger zu schauen, also denjenigen, die unseren Lebensraum formen.
Wir sind eine Fachzeitschrift. Unser Anspruch ist es, den Fachdiskurs zur gestalteten Umwelt mitzuprägen, aber auch gesellschaftlich relevant zu sein. Darum legen wir nicht nur auf Ästhetik Wert, sondern auch auf Nutzung und Nachhaltigkeit. Wir beurteilen räumliche Qualitäten, aber auch die kreativen Prozesse und politischen Zusammenhänge dahinter.
Die Klimakatastrophe bestimmt unser Handeln mit. «Klima, Ökologie und Nachhaltigkeit sind Querschnittsthemen, die kein Beitrag unbegründet ausklammern soll.» So steht es im Gockhausen Protokoll, in unserem Ideen- und Pflichtenheft in Sachen Klima.
Als Autorinnen sind wir neugierig und offen. Wir tauschen uns aus. Wir kritisieren unerschrocken, scheuen uns aber auch nicht, etwas in den Himmel zu loben. Hochparterre hat keine festgelegte Linie, aber eine Grundhaltung. Darin hat jeder Autor einen eigenen Standpunkt, von dem aus er die Dinge beurteilt – leidenschaftlich, fair und professionell.
Kulturkritik ist unser Metier. Hochparterre ist meinungsstark, weil unsere Leserinnen von uns Einordnung erwarten, also Wertung. Darum lassen wir unsere Autoren Stellung beziehen und geben Kommentaren einen hohen Stellenwert.
Wir besuchen die Bauten und Dinge, über die wir schreiben, und reden mit den Planerinnen und Gestaltern. Wir konfrontieren sie vorab mit unserer Kritik und scheuen die Auseinandersetzung nicht. Und wir freuen uns über jede Rückmeldung unserer Leserinnen, egal, ob sie schimpfen oder loben.
Unsere Texte sind klar und bildhaft. Denn leidenschaftlich Erzähltes liest sich spannender als lückenlos Beschriebenes.
Auch wir lassen uns von Künstlicher Intelligenz helfen (genauer: von LLMs, Large Language Models). Wir halten uns dabei an den Leitfaden des Presserats: Mithilfe von KI-Programmen erzeugte Texte oder Textbausteine verwenden wir nur zurückhaltend und im Bewusstsein ihrer Problematik.
Wir geben nicht nur Texte, sondern auch Fotos, Illustrationen oder Infografiken in Auftrag. Die Form ist uns wichtig – von der klaren und lebendigen Sprache bis zur anspruchsvollen Gestaltung. Damit Inhalt wirken kann, muss die Leserin zunächst Lust auf die Lektüre haben.
Auch wir lassen uns von Künstlicher Intelligenz helfen (genauer: von LLMs, Large Language Models). Wir halten uns dabei an den Leitfaden des Presserats: Mithilfe von KI-Programmen erzeugte Texte oder Textbausteine verwenden wir nur zurückhaltend und im Bewusstsein ihrer Problematik.
Wir nutzen unseren Vorteil als crossmediales Medienunternehmen lustvoll. Wir denken Online und Print zusammen. Jede Geschichte braucht das für sie passende Medium oder den passenden Medienmix, damit sie präzise und unterhaltsam ist: Bewegtbild und Standbild, Zeichnung und Ton, gesprochenes und geschriebenes Wort.
Immer wieder hat Hochparterre Kampagnen angestossen oder mitgetragen. Ob Abriss des Zürcher Kongresshauses 2008 oder Erhalt von alten Spitälern 2024: Wir ergreifen auch weiterhin Partei gegen schlechte Dinge. Und auch für gute.
Wir mögen es divers und mischen Disziplinen, Inhalte, Menschen, Erzählformen oder Meinungen: von Stadt bis Land, von Haus bis Ding, von Alt bis Jung. Mischung ist unsere Stärke.
Für manche Inhalte lassen wir uns bezahlen. Das machen wir immer transparent: Partner einer Publikation oder eines Onlinebeitrags sind gut sichtbar mit Namen ausgewiesen. Für ihr Geld reden sie mit bei Inhalt und Gestaltung. Eine solche Publikation, etwa ein Themenfokus, ist eine journalistische Gratwanderung, darum ist die Partnerwahl wichtig. Unsere bewährte Triage: Lust, Prestige, Geld – wenn zwei der drei Dinge gegeben sind, dann machen wir es. Das monatliche Hochparterre-Heft und nicht gekennzeichnete Online-Beiträge halten wir frei von bezahlten Inhalten.