Zu neuen Ufern lockt das Paradies

Das neu gestaltete Seeufer in Paradiso vereint, was zuvor zerstückelt war, und verleiht dem Tessiner Ort exotisches Flair. Dafür musste die Gemeinde zu einem drastischen Mittel greifen.

Text: Maarit Ströbele
Fotos: Daniela Valentini
18.09.2025 08:00

Der Ort Paradiso, eingebettet zwischen Luganersee und Monte San Salvatore, trägt seinen Namen zu Recht. Doch seine Seeanlage kam irgendwann in die Jahre und wurde zu eng: Die Gemeinde, die wohl auch inspiriert war von der Gesamtplanung in der benachbarten Stadt Lugano, wollte die Seezugänge deshalb ordnen und optimieren. 

Giardini Pubblici, 2025
Riva Paradiso, Paradiso TI
Wettbewerb: 2016, 1. Preis
Realisierung: 2020, 2025
Bauherrschaft: Comune di Paradiso
Bauleitung: Comal.ch
Landschaftsarchitektur: Studio Vulkan mit Robin Winogrond
Architektur: Könz architetto, Lugano
Ingenieurbüro: Staubli Kurath & Partner, Zürich
Visualisierung: Atelier Brunecky, Zürich
Baukosten: Fr. 3,4 Mio.
 

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