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Prototyp: Detailaufnahme des Doppelscherenprinzip. Prototyp: Detailaufnahme des Doppelscherenprinzip.

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Das dreidimensionale Scherenprinzip

Text: Anja von Stokar* / 8.09.2017 14:00


Anja von Stokar, Nils Widmer und Karma Morcos, Designstudierende an der Hochschule Luzern, haben für Thut Möbel einen ‹Sun-Shelter› entwickelt und das berühmte Scherenprinzip in die dritte Dimension überführt.


Im Rahmen eines interdisziplinären Moduls sollten wir ein Produkt entwerfen, das in seinem Erscheinungsbild der Markenidentität der Firma Thut Möbel entspricht. Das Familienunternehmen fokussiert sich auf funktionale, konstruktive und innovative Möbeltypen für den Innenraum. Seine Kunden wollen Qualität, technische Sorgfalt und Ästhetik. Im Rechercheprozess analysierten wir die bestehenden Produkte, sprachen mit Geschäftsführer Benjamin Thut, mit Jürg Scheidegger, der das Marketing leitet und mit diversen Fachhändlern. In diesen Unterhaltungen gewannen wir ein besseres Bild der Firma und ihrer Philosophie.

Wir wollten ein Produkt entwickeln, dass sich dem beliebten Faltvorhang von Thut annähert, aber noch einen Schritt weitergeht. Rahmenlos, reduzierbar und multifunktional sind die Schlüsselwörter, die in unseren Augen die Lösung auszeichnen. Das Produkt ist ein mobiler, ausziehbarer Paravent. Er basiert auf dem von Thut oft verwendeten Scherenprinzip. Zwei solche Systeme stehen sich im 90°-Winkel gegenüber und steifen sich gegenseitig aus. So benötigt die Konstruktion keinen fixen Rahmen. Die Breite des Sichtschutzes ändert sich je nachdem, wie viele Scherenelemente verwendet werden und wie weit sie ausgezogen sind. Die Innovation des Produktes liegt für uns in der Weiterführung des bestehenden Scherenprinzips von einer planen in eine dreidimensionale Ebene. Zudem kann man es sowohl im Innen- als auch im Aussenbereich verwenden.

Die IDA-Module – «IDA» steht für Interdisciplinarity in Design and Arts – fördern den Austausch zwischen den Designdisziplinen. Die Studierenden aus verschiedenen Studienrichtungen sollen über die Grenzen der eigenen Disziplin hinweg denken und arbeiten und dabei ihren Gestaltungs-, Methoden- und Erfahrungshorizont zu erweitern. Unsere Gruppe setzte sich entsprechend aus zwei Objektdesign- und einer Design Management-Studentin zusammen.

* Anja von Stokar studiert im 2. Semester Objektdesign an der Hochschule Luzern – Kunst & Design.

«Zusammengehen»: Die Krise macht es möglich: Tossa und Thut bauen eine gemeinsame Fabrik.

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