«Das Bauen ist etwas, was ich sehr liebe»

Lange verschmäht, jetzt gefeiert und ausgezeichnet: Die eigenwilligen Berliner Bauten von Inken Baller und Hinrich Baller erleben eine späte Renaissance. Wir haben mit Inken Baller gesprochen.

Text: Marcel Bächtiger
13.11.2023 08:00

Die Fachwelt begegnete den expressiven Bauten von Inken Baller und Hinrich Baller mit den geschwungenen Balkonen, verschnörkelten Geländern und schräg stehenden Stützen lange Zeit mit Misstrauen. Erst 2022 erschien eine Monografie zum aussergewöhnlichen Werk, begleitet von einer Ausstellung im Deutschen Architekturzentrum (DAZ): ‹Visiting. Inken Baller & Hinrich Baller, Berlin 1966–89›, publiziert und kuratiert vom jungen Berliner Architekturkollektiv Urban fragment observatory, läutete die längst fällige Renaissance der Ballers ein.

Visiting. Inken Baller & Hinrich Baller. Berlin 1966–89
Herausgeberschaft: Urban fragment observatory
Verlag: Verlag der Buchhandlung Walther und Franz König
Umfang: 544 Seiten
Das Buch ist momentan vergriffen, der Nachdrucktermin noch nicht bekannt.