Konstruktive Kulisse
Im Saal des Luzerner Theaters ist eine alte Mosterei als Haus im Haus temporär eingebaut. Ein raumfüllendes, authentisches Szenario zwischen Architektur und Schauspiel.
Im Luzern Theater riecht es nach frisch gesägtem Holz. Die Balken ragen bis wenige Zentimeter an die roten Plüschsessel heran. Eine Bühne oder einen Vorhang sucht man vergeblich. Stattdessen nimmt ein alter Holzbau einer Mosterei fast den ganzen Zuschauerraum ein. Seine Architektur ist das Bühnenbild. Mit dem Projekt ‹Das Haus› treibt das Theater den Begriff ‹Haus in Haus› auf die Spitze und zeigt: Das Thema der Wiederverwendung ist auch beim Bühnenbau angekommen.
Theaterprojekt ‹Das Haus›, 2023
Bauherrschaft: Luzerner Theater
Ausführung Holzbau: Peter Oehen, Zimmerei Rustikalbau, Lieli LU
Aufführungen:
‹Orestie› (‹Elektra› und ‹Orestes›): 26. August bis 28. September. Produktionsteam: Katja Langenbach (Regie), Valentin Köhler (Bühne), Sabin Fleck (Kostüme), Clemens Gorzella (Licht), Kevin Graber (Video), Roderik Vanderstraeten (Musik), Dominik Busch (Dramaturgie)
‹Dido und Aeneas›: 9. bis 29. September. Produktionsteam: Jonathan Bloxham (musikalische Leitung), Magdalena Fuchs-berger (Regie), Valentin Köhler (Bühne), Marie Sturminger (Kostüme), Clemens Gorzella (Licht), Talisa Walser (Dramaturgie), William Green (Nachdirigat), Mark Daver (Chor)