Zwei leise Geschwister für das Lonza-Hochhaus
Nach dem Nauentor und dem Aeschenplatz 6 folgte ein dritter Studienauftrag für einen bedeutenden Stadtbaustein in Basel. Der markante Lonza-Turm von Suter+Suter erhält zwei Geschwister.
Auf dem dreieckigen Lindenhofareal an der südöstlichen Einfahrtsachse nach Basel steht das markante, allseits vom Verkehr umspülte Hochhaus der Firma Lonza aus dem Jahr 1962. Am Hauptsitz soll anstelle eines grossen Parkplatzes und eines Tennisplatzes ein neues, lebendiges Wohn- und Arbeitsquartier entstehen. Das Lonza-Hochhaus wurde im Rahmen der Genehmigung des Bebauungsplans von Morger Partner Architekten unter Denkmalschutz gestellt. Es soll durch zwei fünfeckige Hochhäuser ergänzt werden. Dazu wurde gemäss dem kantonalen Hochhauskonzept ein Varianzverfahren mit sieben Büros durchgeführt.
Lindenhofareal, Basel
Veranstalterin: HRS Real Estate, Basel, im Auftrag der Swiss Life Asset Management, Zürich, und der Lonza, Basel
Verfahren: Studienauftrag mit Präqualifikation auf Einladung
Teilnehmende Teams: 7
Fachjury: Ute Schneider, Andreas Bründler, Regine Leibinger, Beat Aeberhard, Katja Albiez, Friederike Kluge (Ersatz), Jürg Degen (Ersatz)
Empfehlung zur Weiterbearbeitung
Miller & Maranta, Basel
Engere Wahl
Christ & Gantenbein, Basel, und Made in, Genf
E2A / Piet Eckert und Wim Eckert Architekten, Zürich
Jaeger Koechlin, Basel
Weitere Projekte
Studio Gugger, Basel
Morger Partner Architekten, Basel
pool Architekten, Zürich