Die Gartenstadt wird vertikal
Die Autobahneinhausung wirkt als Katalysator der Stadterneuerung in Zürich-Schwamendingen. Ein Wettbewerb lotet aus, wie die Gartenstadt neben dem «Überlandpark» in die Höhe wachsen könnte.
Die Nordautobahnzufahrt in die Stadt Zürich gleicht aktuell noch einer Bombenkraterlandschaft. Doch die sich im Bau befindende Einhausung mit dem fast einen Kilometer langen Überlandpark auf ihrer Decke wird bald schon die Schneise schliessen, die das Quartier jahrzehntelang in zwei Teile zerschnitten hat. Bereits heute ist der entstehende Hochpark und die damit einhergehende Aufwertung ein Katalysator für die Neuentwicklung des gesamten Gebiets in Schwamendingen. Zahlreiche Ersatzneubauten sind geplant. Unter dem Gebot der Verdichtung bemühen sich die Entwürfe dabei um eine Re-Interpretation des Steiner-Plans von 1948. Dieser Plan selbst basierte auf der visionären Gartenstadtidee von Ebenezer Howard, die im Norden Zürichs in einer pragmatischen Form umgesetzt wurde.
Vertikale Gartenstadt, Zürich-Schwamendingen
Zweistufiger Studienauftrag auf Einladung
Auftraggeberin: moyreal immobilien, Zürich
Entwickler: UTO Real Estate Management, Zürich
Entwicklung Konzept und Raumprogramm, Begleitung und Organisation des Studienauftrags: Wüest Partner, Zürich
Fachjury: Michael Hauser, Jakob Steib, Caspar Bresch, Elli Mosayebi, Matthias Krebs
– 1. Rang: Robertneun, Berlin, und Penzel Valier, Zürich
Weitere Teilnehmer 1. und 2. Stufe:
– E2A, Piet Eckert und Wim Eckert Architekten, Zürich
– Esch Sintzel, Zürich
– EM2N, Mathias Müller, Daniel Niggli Architekten, Zürich
Weitere Teilnehmer 1. Stufe:
– Adrian Streich Architekten, Zürich
– Atelier Abraha Achermann Architekten, Zürich
– Staufer & Hasler Architekten, Frauenfeld