An der Basler Burgfelderstrasse reihen sich 126 Wohnungen in einem gestaffelten Riegel aneinander.
An der Basler Burgfelderstrasse reihen sich 126 Wohnungen in einem gestaffelten Riegel aneinander.

Nachhaltig, weil langlebig

Nord Architekten haben in Basel 126 Genossenschaftswohnungen gebaut. Mit nutzungsoffenen Grundrissen und intelligenten Baudetails haben sie die Prinzipien gründerzeitlicher Wohnbauten gekonnt übersetzt.

Text: Lukas Gruntz
Fotos: Boris Haberthür
11.09.2021 08:00

«Das muss ewig halten», sagt Matthias Baumann und blickt auf den gestaffelten Riegel, der entlang der Burgfelderstrasse in Basel liegt. Wenige Schritte von der französischen Grenze entfernt haben Nord Architekten hier 126 günstige Genossenschaftswohnungen gebaut. Dass diese bis ins Hochparterre reichen, dass gewerbliche Nutzungen fehlen und die Waschküchen zum Garten hin die einzigen Gemeinschaftsräume sind – das ist im Genossenschaftsbau gar wenig. Doch die Wohnungen selbst machen alles richtig.

Wohnüberbauung Burgfelderstrasse, 2021
Burgfelderstrasse 218 – 240, Basel
Auftrag: Eingeladener Studienauftrag, 2016
Bauherrin: Arge Burgfelderstrasse Basel, NWG+WG Bündnerstrasse
Architektur: Nord Architekten, Basel
Baumanagement: Büro für Bauökonomie, Basel
Landschaftsarchitektur: Meta, Basel
Bauingenieure: Schnetzer Puskas, Basel
Baukosten (BKP 2): Fr. 42 Mio.