Das Revival der Postmoderne
In der Architektur leben postmoderne Strategien wieder auf – als Antwort auf soziale und ökologische Fragen. Ein Treiber sind aber auch ökonomische Notwendigkeiten.
Die Postmoderne ist wieder da. Mit diesen Worten kommentierte mein Kollege Marcel Bächtiger 2017 den Wettbewerb für die Westhof-Überbauung in Dübendorf siehe Hochparterre.ch, Beitrag vom 8. Juni 2017, sowie ‹Wegweiser in der Agglomeration›, Seite 39. Sechs Jahre später ist das Gebäude fertig, und viele weitere postmodern angehauchte Wohnbauprojekte sind hinzugekommen. Wer aktuelle Juryberichte anschaut, entdeckt dort gebänderte Fassaden, 45-Grad-Winkel, mächtige Säulen, kecke Farben und Geometrien, markante Laubengänge siehe ‹Postmodern angehauchte Objekte›.
Literatur zum Thema
– Günther Rösch (Hrsg.): ‹Las Vegas Zeichen›; Gestaltung: Cristina Achury, 132 Seiten, Verlag treppe b, 2022, ca. 30 Franken
– Frida Grahn (Hrsg.): ‹Denise Scott Brown In Other Eyes – Portraits of an Architect›; Gestaltung: Helmut Lortz, 256 Seiten, Birkhäuser-Verlag, 2022, ca. 35 Franken