Das Wohnzimmer im Freien lädt zum Verweilen und die Nachbarn zu einem spontanen Schwatz ein.
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Revisited: Zurück in die Remishueb

Im Jahr 1992 war Hochparterre auf Baustellenbesuch beim Pionierprojekt Remishueb in St. Gallen. Ein erneuter Termin zeigt: Der genossenschaftliche Bau hält, was er versprach.

Text: Deborah Fehlmann
Fotos: Beni Blaser
21.07.2025 08:00

Bus 1 fährt vom Bahnhof St. Gallen praktisch schnurgerade ostwärts, vorbei an barocken Stadthäusern, Claude Paillards ikonischem Sichtbeton-Theater und den Grossbauten des Kantonsspitals. Bei ‹Zil›, einen Stopp vor der Endhaltestelle, kündigen Autohäuser, Aldi und Ackerflächen den Übergang von Stadt zu Landschaft an. Hinter Bäumen versteckt, liegt hier eine Wohnüberbauung, die im St. Gallen der 1990er-Jahre Aufsehen erregte: die erste Etappe der Remishueb, eines kleinen Quartiers aus zwölf Häusern, dicht, grün, familienfreundlich.

Remishueb 1, 1992
Cunzstrasse und Imbodenstrasse, St. Gallen
Baurechtsgeberin: Stadt St. Gallen
Dachverband: Genossenschaftsverband Höchst – Remishueb
Beteiligte:
Wohnbaugenossenschaft Remishueb, Architektur: Fritz Tissi und Peter Götz, Schaffhausen; Hans Peter Oechsli, Schaffhausen; Wäspe und Partner, St. Gallen (Ausführung)
Wohnbaugenossenschaft G 91, Architektur: Gérard Butz und Niklaus Erb, St. Gallen
Genossenschaft Habilon, Architektur: Felix Sigrist und Marcel Monard, St. Gallen
Genossenschaft Achslenblick, Architektur: Fredi Altherr und Brigitte Traber, St. Gallen

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