Der neu gestaltete Eingang betont den öffentlichen Charakter, der Anbau an der Rückseite gibt sich zurückhaltend.
Der neu gestaltete Eingang betont den öffentlichen Charakter, der Anbau an der Rückseite gibt sich zurückhaltend.

Neue Räume, starker Auftritt

Das Architekturbüro RWPA hat das Fotomuseum in Winterthur erneuert und erweitert. Die zusätzlichen Räume ergänzen den Bestand auf unaufgeregte Weise.

Text: Reto Westermann
Fotos: Lucas Peters
03.09.2025 14:00

Das Fotomuseum in Winterthur gilt schweizweit als eins der bedeutendsten seiner Art. Seinen Anfang nahm es 1993 durch den Umbau der ehemaligen Fabrikhallen. Mit der Zeit erwies sich die Fläche jedoch als zu knapp, fehlten Räume für die Wissensvermittlung und bestand Erneuerungsbedarf. Aus einem Wettbewerb unter Architekturstudierenden der ETH ging 2019 die Eingabe von Adrian Pigat als Sieger für das Sanierungs- und Erweiterungsprojekt hervor. Da Pigat 2020 tödlich verunglückte, führte das Winterthurer Architekturbüro RWPA das Projekt fort und entwickelte es weiter.
 

Fotomuseum Winterthur, 2025
Grüzenstrasse 44, Winterthur
Bauherrschaft: Stiftung Fotomuseum Winterthur
Architektur: RWPA, Winterthur
Innenarchitektur (Foyer): GREGO, Zürich
Baumanagement: Dürsteler Bauplaner, Winterthur
Tragwerksplanung: F. Preisig, Winterthur
Baukosten BKP 1–9: Fr. 17 Mio.