Kispi (1/7): Die Ich-mach-dich-gesund-Stadt
Mit dem Zürcher Kinderspital haben Herzog & de Meuron eine komplexe Bauaufgabe gelöst und ein vorbildliches Stück heilende Architektur geschaffen. Eine mehrteilige Geschichte über ein grosses Haus.
Am 2. November verliess das Kinderspital in Zürich, kurz: Kispi, sein angestammtes Heim in Zürich-Hottingen. Mit Kind und Kegel ist es an den östlichen Stadtrand gezogen, wo sich acht Organisationen mit insgesamt 9000 Mitarbeitern, 1500 Betten und 50 000 Patientinnen zum ‹Gesundheitscluster Lengg› zusammengeschlossen haben. Das klingt nicht nach einem besonders heilsamen Umfeld? Nun, lesen Sie weiter.
Kinderspital Zürich, 2024
Lenggstrasse 30, Zürich
Bauherrschaft: KinderspitalZürich – Eleonorenstiftung, Zürich
Architektur: Arge KISPIHdM Basel Ltd./Gruner, Basel
Entwurf: Herzog & de Meuron, Basel
Bauleitung: Gruner, Basel
Tragwerkplanung: ZPF Ingenieure, Basel
Tiefbau: EBP Schweiz, Zürich
Landschaftsarchitektur: August + Margrith Künzel, Binningen; Andreas Geser, Zürich (Realisierung)
HLK-Technik: Gruner (Gruner Gruneko), Basel
Elektrotechnische Planung: Amstein + Walthert, Zürich
Gebäudeautomation & Smart Building: Jobst Willers Engineering, Zürich
Sanitärtechnik: Ingenieurbüro Riesen, Bern
Kostenberatung: Gruner, Basel
Beratung Brandschutz: Gruner, Basel
Beratung Fassade: Pirmin Jung Ingenieure, Rain; Buri Mueller Partner, Burgdorf
Bauphysikalische Beratung: Kopitsis, Wohlen
Medizinische Planung: Evomed, Dübendorf; Institut für Beratung im Gesundheitswesen (IBG), Aarau
Laborplanung: Tonelli, Gelterkinden
Büroberatung: Kinzo Architekten, Berlin
Klimatechnik: TranssolarEnergietechnik GmbH, Stuttgart
