Qualität wächst aus Tradition
Die Familie Cerfeda hat als Eigentümerin beim Schweizer Küchenbauer Forster Manufaktur auch die operative Leitung übernommen und richtet das Unternehmen neu aus.
Obwohl das Jahr 2026 für den Küchenbauer Forster kein Jubiläum signalisiert, wird es als Meilenstein in die Geschichte des Unternehmens eingehen. Denn das laufende Jahr markiert einen Wechsel in der Organisation, die seit 1874 Küchenmöbel aus Edelstahl produziert: die Eigentümerfamilie Cerfeda übernimmt die operative Leitung. Giovanni Cerfeda amtet als Inhaber und Präsident des Verwaltungsrats, Daniele Cerfeda als Geschäftsführer. «Jetzt gehen wir in die Verantwortung und richten das Unternehmen mit klarem Fokus auf Produkt, Qualität und Kunden aus», erklärt Giovanni Cerfeda.
«Wir sehen unsere Zukunft in einer Welt, die Einfachheit verlangt und Langlebigkeit belohnt.» Mit Einfachheit meint Cerfeda, dass seine Küchen intuitiv geplant und genutzt werden können, ohne dass Planer*innen oder Nutzer*innen überfordert werden. Privatkund*innen, aber auch Architekt*innen und Wohnbaugenossenschaften werden in den neun regionalen Studios persönlich beraten und in ihren Projekten begleitet. Forster setzt auf kontinuierliche Beziehungen, die «aus Bestandskunden und Forster-Fans eine Community machen, die die Marke aus Überzeugung weiterträgt.»
Modular und langlebig
Auch in der neuen Unternehmensstruktur wird das Thema Nachhaltigkeit die Kultur von Forster Manufaktur prägen. Die Firma setzt auf einen bewussten Umgang mit Ressourcen und den Einsatz umweltschonender, langlebiger Materialien. Auch von seinen Partnern und Lieferanten erwartet es ressourcenschonende und emissionsarme Prozesse.
Die hauseigene Produktion folgt einer modularen Strategie. Sie verknüpft traditionelles Handwerk mit digitalen Technologien und macht Forster Küchen zu einem geschlossenen System, vom Neueinbau über das Auswechseln der Fronten bis zur Rückführung der einzelnen Elemente in den Produktionskreislauf. «Unsere besondere Fähigkeit liegt darin, die Stärke von Metall, insbesondere Edelstahl, in faszinierende Möbel zu übersetzen und dank unserer Inhouse-Kompetenz vom Design bis zur Produktion ein durchgängiges System aus einer Hand anzubieten», erklärt Geschäftsführer Daniele Cerfeda. So wolle man die Metallküche als langlebiges, hygienisches und ästhetisches Herzstück des modernen Zuhauses positionieren und dem aktuellen Trend entsprechen, die Küche immer mehr mit dem Wohnraum verschmelzen zu lassen.
Über Jahrzehnte gewachsen
Bis auf wenige Elemente werden sämtliche Bestandteile in der Forster-Manufaktur in Arbon produziert. Die ganze Wertschöpfungskette bleibt somit da, wo die Produkte entstehen. In Zukunft solle die Manufaktur zur Vorreiterin in Sachen Schweizer Qualität, zeitgemässe Ästhetik und verlässlicher Service werden, sagt Daniele Cerfeda. «Wir stützen uns auf die Einzigartigkeit unserer Produkte und auf ein Team, das Verantwortung übernimmt und für Wandel einsteht.» Das Vertrauen der Kundschaft sei über Jahrzehnte gewachsen, und aus Kund*innen seien Botschafter*innen geworden. «Diese Kontinuität macht deutlich, dass echte Qualität aus Tradition wächst.»
Forster Manufaktur AG
Egnacherstrasse 37
9320 Arbon
+41 71 447 64 54
www.forster-manufaktur.ch
arbon-kuechen@forster-manufaktur.ch
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