Am jährliche Innovation Day behandelte Swiss Textiles wichtige Themen der Zukunft. Für diese hat sich der Branchenverband auch selbst gerüstet: mit neu bespielten Büroräumen, die zeigen, was seine Mitglieder können.

Zukunft schaffen

Im Technopark strömte heute die Schweizer Textilbranche zusammen. Sie behandelte einen bunten Themenmix – von der KI-gestützten Massanfertigung bis zu neuen Textilien in der Verteidigung.

Textile Roboterschlangen, Neurodivergenz als Innovationstreiberin und eine Anti-Stink-Ausrüstung, die zugleich den Abrieb von Mikroplastikfasern verhindern – am Innovation Day von Swiss Textiles präsentierte der Branchenverband einen bunten Mix an Themen. Die Start-ups, Hochschulen, Forschungsstätten sowie junge als auch gestandene Textilbetriebe vermittelten ein ganz anderes Bild als jenes der krisengebeutelten Textilindustrie der letzten Jahrzehnte. Wer sich durch die 270 Besucherinnen und Besucher der ausgebuchten Veranstaltung im Zürcher Technopark schlängelte, erhielt vielmehr den Eindruck einer Branche, die zwar vor gigantischen ökologischen und wirtschaftlichen Herausforderungen steht, dabei aber erkannt hat, dass sich diese nur gemeinsam meistern lassen. Das zeigt sich auch in den steigenden Mitgliederzahlen des Verbands – und dies, obwohl allein in den vergangenen zwei Jahren drei grosse Traditionsbetriebe schliessen mussten.

Wie sehr das drängende Feld der Nachhaltigkeit bei den Textilbetrieben in den Blick gerückt ist, zeigen manche Referate, die Präsenz des Multi-Stakeholder-Programms für Nachhaltigkeit STS 2030 sowie das Zukunftsforum – Nachhaltige Textilien. Dies und der neue Gemeinschaftssinn sind Grund für Optimismus – trotz bevorstehender Herkulesaufgaben.

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