Die Villa Beer als Weg und Platz
Sie gehört zu den am meisten unterschätzten Häusern der Moderne. Die Villa Beer ist das Hauptwerk des Architekten Josef Frank in Wien. Nun können Besucher die einzigartigen Raumfolgen erleben.
Villa Savoye, Villa Tugendhat, Haus Müller – die Ikonen bürgerlich-modernen Wohnens von Corbu, Mies, Loos, alle um 1930 gebaut. Ein Haus fehlt in diesem Reigen: die Villa Beer in Wien. Josef Frank baute sie zusammen mit Oskar Wlach für den Unternehmer Julius Beer und seine Frau Margarethe. Nach dem frühen Verkauf wurde das Haus in fünf Wohnungen aufgeteilt und bis 2008 bewohnt. Nach jahrelanger Forschungs- und Restaurierungsarbeit ist es ab März erstmals der Öffentlichkeit zugänglich. Sorgfältig wiederherstellt betreibt eine Stiftung es als «Ort der Kultur, Forschung und Bildung».
Villa Beer, Wenzgasse 12, Wien-Hietzing.
Eröffnung und Open House am 8. März 2026. Das reguläre Programm startet am 11. März (Zeitfensterkarten für den Besuch sind ab dem 1. Februar erhältlich).
Auf der Webseite finden sich Infos zu Haus, Geschichte und Programm.
Die Reise nach Wien wurde von der Villa Beer Foundation unterstützt.
