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Hochparterre April 2018

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Architekturwandern 2018

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Architekturwandern 2018

Hochparterre führt ein- und mehrtägige Architekturwanderungen durch. Wir wandern in kleinen Gruppen durch Orte und Landschaften, die unsere Wanderleiter kennen. 



Zürcher Wohnungswanderung: zu Architekten im Kreis 3 (ausgebucht)

Adolf Loos hat es auch schon gemacht: Wohnungswanderungen. Warum also wir nicht? Der gemütliche Abendspaziergang im stadtzürcher Quartier Wiedikon führt uns zu Häusern im, die in den letzten Jahren in der Architektenszene für Aufsehen sorgten. Architektinnen und Architekten, die darin wohnen, öffnen uns ihre Wohnungstüren:
– Hohes Haus West von Loeliger Strub
– Umbau Zentralstrasse von Demuth Hagenmüller & Lamprecht
– Stadthaus Zurlindenstrasse von huggenbergerfries
– Siedlung «Im Gut» von Peter Märkli
– Wohn- und Gewerbehaus Schlotterbeck von giuliani.hönger
– Siedlung Brahmshof von Kuhn, Fischer, Hungerbühler
Pro Wohnung haben wir eine halbe Stunde Besichtigungszeit eingerechnet. Wer mitkommt, muss seine Finken im Rucksack mitnehmen. Der Abend endet im Brahmshof, wo wir ab zirka 21 Uhr einen Apéro geniessen bis wir genug gegessen und geredet haben (open end).
Datum: Freitag, 25. Mai 2018
Die Wanderung ist ausgebucht.




Übernachten im «Caruso St John» von Tschiertschen

Es war eine Institution, das Café Engi in Tschiertschen. Wer etwas von sich hielt, ging nach dem Skifahren auf die Terrasse den Durst stillen. Doch die etwas abseitige Lage hat der kleinen Pension nie grosse Umsätze beschert. Nun haben sie Caruso St John in ein privates Ferienhaus mit zweigeschossigem Veranstaltungssaal umgebaut. Holz spiegeln, Geländer imitieren, Muster aufmalen – Caruso St John haben mit dem Credo der Materialechtheit gebrochen, das sonst auf Schweizer Umbauprojekten lastet. Wer sich wie in einem geometrischen Interieur des schottischen Architekten Charles Rennie Mackintosh fühlen will, kommt auf die gemütliche Zweitagestour mit. Denn wir werden im Aux Losanges übernachten, wie das Haus heute heisst. Zuerst fahren wir nach Arosa. Wir starten auf dem Weisshorn von Tilla Theus, wandern zwei Tage durch das Schanfigg und besichtigen zum Schluss auch Conradin Clavuots Schulhaus in St. Peter.

Datum: Samstag und Sonntag, 30. Juni und 1. Juli 2018
Dauer: Zwei Tage
Treffpunkt: Samstag, 9:00 Uhr, vor dem Bahnhof, Chur
Ende: Sonntag, 17:05 Uhr, Bahnhof, Chur
Preis: Fr. 570.– (Fr. 680.– ohne Abo)

Im Preis inbegriffen: Zweitägige Architektur-Wanderleitung, Übernachtung im Viererzimmer (mit Etagendusche) im Aux Losanges in Tschiertschen, Abendessen, Frühstück, Mittagslunch am Sonntag, Gepäcktransport von Arosa nach Tschiertschen und von Tschiertschen nach Chur (Tagesrucksack muss man selbst tragen), Transfers mit der Rhätischen Bahn, Luftseilbahn und Postauto, Kurtaxen, Mehrwertsteuer
Zuschlag: Im Doppelzimmer (mit Etagendusche): Fr. 50 .–, im Einzelzimmer (mit Etagendusche): Fr. 100.–
Auf eigene Kosten: Hinfahrt nach Arosa, Rückfahrt von Chur, Mittags-Picknick am ersten Tag, Getränke in Restaurants
Anforderung: Einfache Wanderungen, 3 bis 4 Stunden pro Tag. Wir werden viel abwärts wandern. Die Tour findet bei jedem Wetter statt, je nach Bedingungen passen wir aber das Programm an.
Teilnehmer: Mindestens 7, höchstens 12
Wanderleitung: Ivo Bösch, Redaktor Hochparterre, Architekt und Wanderleiter
Anmeldeschluss: 29. April 2018




Kriege, Äbte, Kuren: Bad Ragaz und Pfäfers

Im St. Galler Oberland kommen 1000 Jahre Kriegs- und 1000 Jahre Kurgeschichte zusammen. Sie haben mächtige architektonische Werke hinterlassen – die werden besichtigt. Mit abschliessendem Bad. Wir treffen uns in St. Margrethenberg und suchen nach Spuren des russischen Generals Suworow. Dann machen wir einen Sprung von 150 Jahren und inspizieren die grösste Festung der Schweizer Armee in Furggels. Spital, Lastwagengaragen, Kantonemente, vier Riesenkanonen hinter einem unscheinbaren Tor im Fels. Patriotisch gestärkt wandern wir nach Pfäfers und halten Einkehr in barocker Pracht des Klosters und besuchen die Neubauten der psychiatrischen Klinik St. Pirminsberg. Wir steigen über einen Pfad ins Alte Bad Pfäfers und tief in den Berg zur Quelle des Kurorts Bad Ragaz. Dann dem Wasserlauf talauswärts unter der neuen Taminatobelbrücke hindurch nach Bad Ragaz. Kurortsarchitektur einst und heute. Besichtigung des Grand Resorts mit dem Hotelturm von Hilmer & Sattler und dem Golfclub von Bernardo Bader. Nach der Führung zu einem Espresso in die Halle des Quellenhofs und schliesslich zum Bad in die Tamina Therme von Joseph Smolenicky und die Sauna «nera» von gasser derungs.

Datum: Samstag, 1. September 2018
Dauer: Ein Tag
Treffpunkt: Samstag, 9:30 Uhr, Bahnhof Bad Ragaz
Ende: 20:15 Uhr, Bahnhof Bad Ragaz
Preis: Fr. 275.– (Fr. 330.– ohne Abo)

Im Preis inbegriffen: Führung und Belehrungen zur Kriegs-, Kloster- und Kurgeschichte, Eintritt und Führung in der Festung Furggels, Eintritt in die Tamina Therme, Mehrwertsteuer
Auf eigene Kosten: Hin- und Rückreise Bad Ragaz, Picknick aus dem Rucksack
Anforderung: Steiler Abstieg ins Taminatobel, viel abwärts
Teilnehmer: Mindestens 6, höchstens 15
Büroreise: Die attraktive Tour eignet sich auch gut als Büroausflug, zum Beispiel mit Nachtessen im Restaurant Rössli. Termin und Preis nach Absprache.
Wanderleitung: Köbi Gantenbein, Chefredaktor Hochparterre
Anmeldeschluss: 17. August 2018



Im Stadtdorf Landquart

Landquart ist eines der jüngsten Dörfer der Schweiz und wuchs innert eines Jahrhunderts zu einer Kleinstadt – Eisenbahn, Industrie, Lagerhallen und Bürohäuser prägen den Ort; aber auch wichtige Schulen wie der Plantahof und Wohnbauten für Arbeiter. Dieses eigenartige Stadtdorf besichtigen wir: welche Architektur ist ihm angemessen worden? Die Wanderung geht vom potemkinschen Einkaufsdorf «Landquart Fashion Outlet» zum mit Architekturpreisen ausgezeichneten Zentrum für Betagte und Kinder der Architekten Joos & Mathys und Schmid Schärer, dann zum Ensemble aus Geschäfts- und Wohnhäusern von Bearth & Deplazes, weiter zu ein paar Schmuckstücken anonymer Architektur und schliesslich zum «Russhof», wo für die landwirtschaftliche Schule eine Promenade zeitgenössischer Architektur entstanden ist – aus Stallbauten, Schulgebäuden und jüngst dem Hörsaal von Valerio Olgiati. Den Schlussstein setzt der Besuch in einem der eigenartigsten Einkaufszentren der Schweiz – der Shopping Mall von Domenig Architekten.

Datum: Samstag, 6. Oktober 2018
Dauer: Ein Morgen
Treffpunkt: Samstag, 9:00 Uhr, Bahnhof Landquart
Ende: 13:00 Uhr, Bahnhof Landquart
Preis: Kostenlos. Diese Wanderung wird von «Landquart Kultur» veranstaltet. Hochparterres Leserinnen und Leser sind herzlich eingeladen mitzuwandern. Kollekte am Ende.

Anforderung: Einfacher Stadtdorfspaziergang
Teilnehmer: Höchstens 15
Wanderleitung: Köbi Gantenbein, Chefredaktor Hochparterre
Anmeldeschluss: 1. Oktober 2018




Bauen für Touristen: Bürgenstock und Rigi

Unsere Berge sind Sehnsuchtsorte. Auf zwei besonderen Tourismus-Bergen, dem Bürgenstock und der Rigi, schauen wir uns Bahnen und Hotels, Bäder und Chalets an.
Wir nähern uns dem Bürgenstock – wie die ersten Gäste 1873 – von der Rückseite. Mit der Bürgenstockbahn, dem Felsenweg und dem Hametschwandlift wurde nicht nur in Meisterleistungen der Ingenieurskunst, sondern auch in touristische Attraktionen investiert. Mit architektonischen Innovationen lockte auch Fritz Frey, Hausherr auf dem Bürgenstock ab 1953, viele Gäste auf den Berg. Als der Betrieb dann doch einschlief, lies er sich erst wiederbeleben, als Katar das Ressort mit frischem Geld ergänzte und aufpolierte. Wir schauen uns den neuen Glanz und die Spuren früherer Hoteliers auch von innen an, bevor wir den Bürgenstock verlassen und nach Vitznau übersetzen, wo wir im historischen Hotel «Terrasse am See» stilgerecht nächtigen.
Mit der Rigibahn ging 1871 die erste Bergbahn Europas in Betrieb. Heute befördert sie Touristen aus aller Welt auf die Königin der Berge. Das neue Thermalbad von Mario Botta zieht die Massen an. Auch wir nutzen die Bahn für den Aufstieg, wandern dann aber auf einem stillgelegten Eisenbahntrassee abseits der Touristenströme und besichtigen wegweisende Ferien-Chalets namhafter Architekten, die ihre Werke geschickt in die Umgebung eingebettet haben. Für uns öffnen sich die Türen dieser charmanten Schmuckstückchen der Architektur.

Datum: Samstag und Sonntag, 27. und 28. Oktober 2018
Dauer: Zwei Tage
Treffpunkt: Samstag, 8:57 Uhr, S4, ab Luzern, Gleis 14
Ende: Sonntag, 16:00 Uhr, Rigi Kaltbad (wer will, kann den Tag im Thermalbad ausklingen lassen)
Preis: Fr. 660.– (Fr. 790.– ohne Abo)

Im Preis inbegriffen: Zweitägige Architektur-Wanderleitung, Mittagessen am Samstag, Übernachtung im Doppelzimmer im Hotel Terrasse am See, Abendessen, Frühstück, Lunch am Sonntag, Hametschwandlift, Bürgenstockbahn, Schiffsreise, Tageskarte Rigibahn, Kurtaxen, Mehrwertsteuer
Zuschlag: Im Einzelzimmer: Fr. 50.–
Auf eigene Kosten: Anreise bis Obbürgen Abzw. Trogen, Rückreise ab Fuss der Rigi, Getränke in Restaurants, Badeintritt
Anforderung: Einfache Wanderungen, 1 bis 3 Stunden pro Tag. Die Tour findet bei jedem Wetter statt, je nach Bedingungen passen wir aber das Programm an.
Teilnehmer: Mindestens 10, höchstens 18
Wanderleitung: Andreas Madianos, Raumplaner und Denkmalpfleger, und Miguel Garcia, Historiker
Anmeldeschluss: 27. September 2018




In Vorbereitung (Anmeldung noch nicht möglich)

Wandernacht mit höchstgelegenem Open-Air-Kino der Schweiz

Datum: Samstag bis Sonntag, 23. bis 24. Juni 2018
Dauer: Eine Nacht

Friedens- und Architekturapostel am Churfirsten

Dauer: Ein Tag

Datum: Samstag, 15. September 2018

Davos und der neue Architekturführer
Datum: Sonntag und Montag, 26. und 27. August 2018

Dauer: Zwei Tage


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