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Stadtlandtag

18. Januar 2018 in Bern

Veranstaltungen

Themenheft Flâneur d'or

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Stadtlandtag

Öffentliche Tagung zur Stadtlandschau

Stadtlandtag

Im Wettbewerb Stadtlandschau stehen die zehn Projekte der engeren Wahl fest. Sie kommen aus Genf, Herisau, Delémont oder Ebikon. Sie gehen schlau mit grossen Strassen um, sie vereinfachen Planungsinstrumente und sie planen Landschaft im grossen Massstab. Am Stadtlandtag vom 18. Januar in Bern werden die 10 Projekte öffentlich diskutiert. Im November tagte die Jury der Stadtlandschau ein erstes Mal. Sie wählte aus den 50 Eingaben 10 Projekte aus. Diese 10 Projekte werden nun am Stadtlandtag vom 18. Januar in Bern vorgestellt und mit der Jury und dem Publikum diskutiert. Im Anschluss an die Tagung kürt die Jury aus den 10 Projekten die Preisträger der Stadtlandschau.


Das sind die zehn Projekte des Stadtlandtags:


Thema 1: Selber machen

Wie zwei Anstösse aus der Bevölkerung und von Fachleuten das Leben im Ortskern am Laufen halten wollen und auf welche Hürden sie dabei treffen.
– Aargauer Altstädte: Die baulichen ebenso wie die gesellschaftlichen Strukturen voranbringen: Die 13 Aargauer Altstädte arbeiten zusammen, um beides zu erreichen.

– Herisau vorwärts! Die Stiftung und die Planungsgruppe Dorfbild Herisau sensibilisieren Bevölkerung und Politik für eine Zentrumsentwicklung, die Identitäten pflegt, Unverwechselbarkeit fördert und Leben bringt. 


Thema 2: Überall Landschaft
Wie grenzüberschreitendes Planen die integrale Entwicklung von Siedlung und Landschaft ermöglichen kann und welche neuen Grenzen es dabei zu überwinden gilt.
– Agglomération franco­valdo­genevoise: Erstmals wurde versucht, Land­schaftsziele für einen so grossen geo­grafischen Rahmen zu erarbeiten.
– Zukunftsbild Landschaft: In der Region Appenzell­Ausserrhoden­St.Gallen­Bodensee löste ein gemeinsames Leitbild eine umfassende Landschaftsplanung und konkrete Projekte aus.
– Stadtteil Luzern Süd: Seit 2010 kooperieren Luzern, Horw und Kriens bei der Entwicklung ihrer gemeinsamen Stadt­ und Landschaftsräume.

Thema 3: Strasse inbegriffen
Wie eine Stadt, eine Vorstadt und ein Dorf mit Strassen umgehen, die lärmige Schneise und belebendes Rückgrat zugleich sind.
– Stadtboulevard und Hochhauskonzept Dietikon: Eine Verkehrsachse soll zum Boulevard werden, gestärkt durch die konzentrierte Verdichtung in der ersten Bautiefe.
– Richtkonzept Ufhusen: Gemeinde und Grundeigentümer erarbeiteten Qualitätsziele für den öffentlichen Raum und die Verdichtung entlang der Dorfstrasse West.
– Masterplan Ebikon: Die Vorstadtgemeinde schuf sich eine strategische Grundlage für kohärentes, identitäts­förderndes Planen und Bauen.

Thema 4: Einfach besser
Wie zwei Gemeinden durch das Verein­fachen von Planungsinstrumenten versuchen, die Verdichtung klug zu fördern, und welche Risiken dabei lauern.
– Cap sur 2030 – Delémont: Die jurassische Hauptstadt erleichtert Überbauungen, indem sie die Quartierplanstufe auslässt und im Gegenzug qualitätssichernde Vorgaben macht.
– Ortsplanung Glarus Nord: Die Fusion von acht Dörfern wurde genutzt, um Zonenplan und Bauen zu vereinfachen. Vorerst wies die Bevölkerung diese Ortsplanung aber zurück.

Der Stadtlandtag ist die Tagung zur Stadtlandschau und eine Werkstatt zur aktuellen Planung in der Schweiz. An der Tagung kann das Publikum mit Fragen und Kommentaren laufend an der Diskussion der Jury teilnehmen – neu auch via Smartphone: Das Publikum kann Fragen posten und liken und am Schluss sein Lieblingsprojekt wählen. Das Ergebnis dieses Online-Votings wird zum Schluss der Tagung präsentiert.

Die Tagung richtet sich an Raum- und Stadtplanerinnen, Bauverwalterinnen, Gemeindepräsidenten, Kantonsplanerinnen, Architekten und an alle baukulturell Engagierte.

Der Stadtlandtag ist öffentlich und alle Interessierten sind herzlich eingeladen. Moderation: Rahel Marti, Hochparterre. An der Tagung werden Projekte in Deutsch und Französisch vorgestellt, es sprechen alle in ihrer Sprache. Es wird nicht simultan übersetzt.

Die Stadtlandschau ist der Wettbewerb der besten Denkarbeit in der Planung. Sie wird getragen vom Fachverband der Raumplanerinnen und Raumplaner FSU, von Hochparterre sowie von den Hochschulen HSR und ZHAW. Die Stadtlandschau ist dank Beiträgen zahlreicher Städte, Gemeinden, Kantone und privater Institutionen möglich. Die Unterstützenden sind im Tagungsprogramm erwähnt.

Das Tagungsprogramm

Das komplette Tagesprogramm als PDF zum Download (400 KB).

Datum und Zeit

Donnerstag, 18. Januar 2018, 9 bis 17 Uhr

Ort

Progr, Zentrum für Kulturproduktion, Waisenhausplatz 30, 3011 Bern

Kosten

Tagungspauschale: Fr. 220.–; Fr. 180.– (Abonnenten Hochparterre, Mitglieder FSU); Fr. 100.– (Studierende). Bezahlung: Im Anschluss an die Anmeldung erhalten Sie die Rechnung für die Tagungskosten. Die Anmeldung ist verbindlich.

Anmeldung

Bis 11. Januar 2018

anmelden

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