Vom Abfall zum Baustoff

Das lineare Bauen muss zum Kreislauf werden. Nur wie? Das Firmen-Netzwerk Zirkulit geht diese Aufgabe vom Ende her an.

Text: Redaktion Hochparterre
13.05.2026 11:45

Das Unternehmen Eberhard beispielsweise gewinnt aus Bergen von Mischabbruch sekundäre Rohstoffe. Dank eines ausgeklügelten Prozesses mit optischen Sensoren, KI-gesteuerten Greifarmen und Nassaufbereitung kann es den grössten Abfallstrom der Schweiz noch besser nutzen und den immer knapper werdenden Deponieraum schonen. Es sortiert die Materialien auseinander, trennt die mineralischen in schwere und leichte Bestandteile und bereitet sie zu sekundären Rohstoffen auf. Weitere Zirkulit-Partnerfirmen stellen daraus neue Baustoffe her: Kästli Bau bei Bern produziert einen zirkulären Beton, der mehr Sekundärmaterial, aber weniger Zement als gewöhnlicher Recyclingbeton enthält und zusätzlich CO₂ speichert. Die Zuger Firma Swisspor schäumt aus Bauschutt den ersten zirkulären Dämmstoff.

Dieser Themenfokus erzählt, wie der Zirkulit-Kreislauf funktioniert. Der ETH-Professor Guillaume Habert erläutert, was Recycling wirklich bringt. Die Fotografin Annick Ramp hat Schutthaufen und Trennanlage, Labor und Produktionshallen ins Bild gesetzt – und die Menschen dahinter. Ganz langsam schliesst sich der Kreis – damit wir das lineare Bauen hinter uns lassen. 

Dieser Themenfokus ist eine journalistische Publikation, entstanden in Zusammenarbeit mit Partner*innen. Die Hochparterre-Redaktion prüft die Relevanz des Themas, ist zuständig für Recherche, Konzeption, Text und Bild, Gestaltung, Lektorat und Übersetzung. Die Partner*innen finanzieren die Publikation, genehmigen das Konzept und geben ihr Einverständnis zur Veröffentlichung.

Herausgeberschaft Hochparterre in Zusammenarbeit mit Zirkulit Konzept und Redaktion Axel Simon, Palle Petersen Fotografie Annick Ramp, www.annickramp.chArt Direction Antje Reineck Layout Lena Hegger Produktion Nathalie Bursać Korrektorat Rieke Krüger Lithografie Team media, Gurtnellen 

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