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Zürcher Wohn-Export

Text: Marcel Bächtiger / 10.08.2017 17:07


In München haben junge Architekten und Gestalter eine kleine Wohnbaugenossenschaft ins Leben gerufen. Dabei geht es ihnen nicht bloss um das eigene Haus, sondern um eine lebenswerte und vielfältige Stadt. Der boomende Markt treibe in München gesichtslose, profitbasierte und profitberechnete Schemabauten voran, schreiben sie in einem Statement. Das Prinzip des genossenschaftlichen Wohnungsbau hingegen stehte für «höchste soziale und architektonische Ambitionen, einen verantwortungsvollen Umgang mit den Ressourcen Raum und Geld sowie eine zeitlich unbefristete Verpflichtung gegenüber den Bewohnern und der Öffentlichkeit.»

Mit genossenschaftlichem Wohnungsbau im Allgemeinen und kollektiven Wohnformen im Besonderen kennt man sich in Zürich aus, da weiss man Bescheid, und das wusste auch die «Kooperative Grossstadt», unter deren 16 Gründungsmitglieder auch die aus Deutschland exilierten jungen Zürcher Architekten Wolfgang Rossbauer, Ivana Vukoja und Gregor Goldinger zu finden sind. Die Jury des Realisierungswettbwerbs für das erste Bauprojekt der Genossenschaft – ein Wohnhaus in der «Messestadt Riem» im Osten Münchens – präsidierte derweil Christian Inderbitzin (EMI Architekten, Zürich). Mit einer gewissen Folgerichtigkeit ging der erste Rang im anonymen und öffentlich jurierten Verfahren an ein junges Zürcher Büro. Die Arbeitsgemeinschaft von Tim Schäfer, Pablo Donet Garcia und Tanja Reimer überzeugte die Jury mit einem «forschenden Entwurf», dem eine grosse strukturelle Offenheit attestiert wurde. 

Dem Ideal des «Hauses als Gemeinschaft» vermag das Projekt wie im Bilderbuch zu entsprechen. Es gibt: eine offene Halle für gemeinschaftliche Nutzungen, verschiedene kollektive Wohnformen (hier u. a. als «Basis-Wohnen», «Nukleus-Wohnen» und «Filial-Wohnen» bezeichnet), eine zweite Erschliessung, die unterschiedliche Wege durch das Haus bietet, ein gemeinschaftliche Werkstatt im Erdgeschoss und ein gemeinschaftlicher Garten auf dem Dach. Auch der dritte Preis geht in die Limmatstadt, nämlich an Lütjens Padmanabhan Architekten, die ihr Spiel mit Formen und Farben weiterspielen und diesmal bei einer bunten Collage zwischen Corbusianischer Unité und Loos'schem Streifenmuster landen.

San Riemo

Offener Realisierungswettbewerb für die Kooperative Grossstadt eG, München

Christian Inderbitzin, Anne-Julchen Bernhhardt, Lisa Yamaguchi, Martin Steinmann

– 1. Preis: Tim Schäfer und Pablo Donet Garcia und Tanja Reimer

– 2. Preis: Juliane Greb Dipl.-Ing. Architektin, Florian Summa Dipl.-Ing. Architekt, Anne Femmer MSc ETH Architektur

– 3. Preis: Lütjens Padmanabhan Architekten

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