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Von lustvollen Entwürfen, Bauherren und Ausschlüssen

Text: Marcel Bächtiger / 8.11.2017 10:41

Das zweite «Wettbewerbsquartett» tagte im neuen Kosmos an der Zürcher Europaallee. Als Gast auf dem Podium empfingen Pascal Guignard, Ivo Bösch, Peter Ess dieses Mal Maria Conen von Conen Sigl Architekten. Diese präsentierte ihr viel beachtetes Siegerprojekt für das Hochbord in Dübendorf – einen äusserst lustvollen Entwurf in den Augen von Peter Ess, der neben den Architekten auch den Bauherren lobte: die Lebendigkeit des Projekts sei nur möglich dank eines ebenso präzisen wie persönlichen Wettbewerbsprogramms. Zum Wettbewerb  für den Neubau der Siedlung an der Unteren Winterthurerstrasse in Zürich gab es zwar kritische Anmerkungen von Pascale Guignard, die aber weder das Quartett auf der Bühne noch das Publikum zu grösserem Widerspruch reizten. Umso engagierter geriet die Diskussion zum Projektwettbewerb für die Erweiterung des Schulhauses Gestadeck in Liestal – nicht wegen des allseits akzeptierten 1. Rangs von Clauss Merz Architekten, sondern wegen des Ausschlusses des Beitrags von Stoos Architekten, die sich die Freiheit genommen hatten, das denkmalgeschützte Schulhäuschen abzureissen. Kann man ein Projekt aus inhaltlichen Gründen überhaupt von der Beurteilung ausschliessen? Und welche Rolle spielt dabei die Möglichkeit des Ankaufs? Wie verbindlich sind das SIA-Reglement bzw. das öffentliche Vergaberecht? Die Diskussion dieser strittigen Fragen verlagerte sich zusehends vom Podium ins Publikum, wo unter den gut 130 Gästen auch der Jurypräsident, der Gemeindepräsident und die betroffenen Architekten anwesend waren und sich zu Wort meldeten. Wenn man sich auch nicht einigen konnte, so zeigte die Debatte doch, was das Wettbewerbsquartett vermag: einen Ort zu schaffen, wo der Architekturwettbewerb offen und unter Mitwirkung aller diskutiert werden kann.

Mit freundlicher Unterstützung von Eternit.

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