Der Neubau erweitert den Bestand als Sockel.

Vierter Streich

Das Brugger Architekturbüro Liechti Graf Zumsteg ist auf Siegeskurs. Mit dem Schulhauses Stapfer in Brugg gewinnt es dieses Jahr gleich zum vierten Mal hintereinander einen Wettbewerb.

Das Brugger Architekturbüro Liechti Graf Zumsteg ist auf Siegeskurs. Gleich zum vierten Mal hintereinander gewinnt es dieses Jahr einen Wettbewerb. Auf eine Altersresidenz in Menziken folgte ein Mehrzweckgebäude in Wettingen, dann ein Wohn- und Geschäftshaus in Lenzburg. Und nun gewinnen sie das Verfahren für die Sanierung und Erweiterung des Schulhauses Stapfer in Brugg. Das Gebäude wurde um 1900 von Albert Froelich westlich der Altstadt erbaut. Das Siegerprojekt schlägt einen terrassenartigen Sockel vor, der das Haus und den Pausenplatz im Norden erweitert. «Damit gelingt es sehr schön das Schulhaus in seiner heutigen formvollendeten Präsenz zu erhalten», lobt die Jury. Der Neubau nimmt zwei Klassenzimmer und einen Gruppenraum auf. «Das übrige Raumprogramm kann ohne die Struktur zu tangieren, mit wenigen Anpassungen im Altbau platziert werden», so das Preisgericht. Auch der Ausdruck setzt sich fort: Die Fassade aus Kalksteinbeton des Anbaus verweist auf den Sockel des Bestands, der aus Bossenmauerwerk aus grob behauenem Jurakalk konstruiert ist.

Sanierung und Erweiterung Schulhaus Stapfer, Brugg
Selektiver Projektwettbewerb mit Präqualifikation mit acht Teams für die Stadt Brugg
– 1. Rang: Liechti Graf Zumsteg Architekten, Brugg; mit David & von Arx Landschaftsarchitektur, Solothurn
– 2. Rang: Froelich & Hsu Architekten, Brugg
– 3. Rang: ARGE B.E.R.G. Architekten und Arthur Schlatter Bauleitung, Zürich
Weitere Teilnehmer:
– Hopf & Wirth Architekten, Winterthur
– Masswerk Architekten, Kriens
– ernst niklaus fausch architekten, Zürich
– Galli Rudolf Architekten, Zürich
– Stoos Architekten, Brugg

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