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Verdichtung in Zürichs Gartenstadt, 2. Kapitel

Text: Marcel Bächtiger / 9.06.2017 07:00


Wie die Helvetia-Versicherung gestern mitteilte, ist der Wettbewerb für die Neubebauung der Gartensiedlung «Frohburg» in Zürich Oerlikon entschieden: Das Projekt von Miroslav Šik und Knapkiewicz & Fickert, das genau so aussieht, wie man sich ein Projekt von Miroslav Šik und Knapkiewicz & Fickert vorstellt, überzeugte die Jury mit seiner «feingliedrigen städtebaulichen Anordnung, der klaren Formulierung der Erschliessungsstrasse und dem vielfältigen Wohnungsangebot».
Die bestehenden Häuser der Siedlung sind über sechzig Jahre alt. Mit deren Ersatz geht eine markant höhere Dichte einher: die Anzahl Wohnungen wird von heute 300 auf 660 verdoppelt. Wie die Bauherrschaft schreibt, greife der prämierte Entwurf die Tradition der Gartenstadtplanung auf: «Herzstück des Areals ist die verkehrsberuhigte Murwiesenstrasse zwischen den beiden länglichen Häuserzeilen. Sie lädt zum Spielen und Verweilen ein und wird damit zur zentralen Begegnungszone im Quartier. Ein Café mit Quartierladen sowie ein Mehrzweckraum werden - neben einem geplanten neuen Doppelkindergarten - die Siedlung wie auch die Nachbarschaft zusätzlich bereichern. Die vier- bis siebenstöckigen Gebäude umschliessen grosszügige Hofsituationen und formen nach Norden und Süden hin durchgrünte Terrassenhöfe.»

Gartensiedlung Frohburg, Zürich

Selektiver Projektwettbewerb für die Helvetia, Schweizerische Lebensversicherungsgesellschaft AG
Fachjury: Adrian Streich, Elli Mosayebi, Silva Ruoss, Rita Illien, Caspar Bresch
– 1. Rang: Miroslav Šik, Zürich, und Knapkiewicz & Fickert Architekten, Zürich, mit WT Partner, Zürich, und Ryffel + Ryffel Landschaftsarchitekten, Uster
Weitere Teilnehmer:
– Luca Selva, Basel, und Graber Pulver Architekten, Zürich, mit Knollconsult Landschaftsarchitektur, Wien
– Caruso St. John Architects, Zürich, Boltshauser Architekten, Zürich, und Jessenvollenweider Architektur, Basel, mit Maurus Schifferli Landschaftsarchitekt, Bern
– Hanspeter Oester & Reto Pfenninger Architekten, Zürich, Galli Rudolf Architekten, Zürich, und Vukoja Goldinger Architekten, Zürich, mit Hofmann & Müller Landschaftsarchitektur, Zürich
– Von Ballmoos Krucker Architekten, Zürich, Architekt Werner Neuwirth, Wien, und Soppelsa Architekten, Zürich, mit Studio Vulkan Landschaftsarchitektur, Zürich
– Esch Sintzel Architekten, Zürich, Enzmann Fischer Partner, Zürich, und Ramser Schmid Architekten, Zürich, mit Rotzler Krebs Partner Landschaftsarchitekten, Winterthur
– Bosshard Vaquer Architekten, Zürich, Schneider Studer Primas Architekten, Zürich, mit V-OLZ, Montreuil, Dr. Johannes Stoffler Landschaftsarchitekten, Zürich, und Arioli Real Estate Advice, Zürich
– Neff Neumann Architekten, Zürich, und Thomas Schregenberger, Zürich, mit Lorenz Eugster Lanschaftsarchitektur und Städtebau, Zürich
– Bearth & Deplazes Architekten, Chur, Miller & Maranta Architekten, Basel, und SAM Architekten und Partner, Zürich, mit PROAP, Joao A.R.F. Nunes, Landschaftsarchitekt, Lissabon
– Atelier Scheidegger Keller, Zürich, Atelier Abraha Achermann, Zürich, mit Kolb Landschaftsarchitektur, Zürich

Ausstellung aller Arbeiten am Montag, 12. Juni, und Dienstag, 13. Juni, jeweils von 16.00-18.00 Uhr an der Wengistrasse 7, 3.OG.


Zum Artikel «Verdichtung in Zürichs Gartenstadt»

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Kommentare

Andreas Konrad

12.06.2017 10:47

Endlich wieder Flugdächer, französische Fenster, feingliederige Gestaltung, elegante Balkongeländer aus einer Zeit vor der trostlosen Hochkonjunktur: Herr Steiner (Hochhäuser Letzigraben) lässt grüssen. Schön!

BATMAN

12.06.2017 15:03

JA GENAU Herr Konrad! last uns alle die I-Phones abgeben, das Internet aus und wieder in Kutschen mit 2km/h rumtuckern.. und übern Atlantik per Zeppelin... Solch architektonischer Ausdruck ist symptomatisch für eine Gesellschaft die in einer romantisierten Vergangenheit Zuflucht sucht. > bezeichnender Weise findet man sie vorallem in unserer Wohlstandsgesellschaft. Kein Vorwärtskommen. Kein "Zukunftsglauben". Eine Simulation wie in den Disneylands.

Andreas Konrad

12.06.2017 16:13

Tristem Minimalismus («Zürcher Klötzlis») ist man längst überdrüssig, der hat nämlich auch schon 100 Jahre auf dem Buckel. Dem mittlerweile ziemlich verstaubten Ideal des Ornamentlosen, gepaart mit dickrahmigen Minergiefenster und immergleichen, protestantisch -trostlosen Putzfassaden wird nur noch in der Schweiz gehuldigt. Und das meiste ist auch noch schlecht gemacht. Was andernorts endlich abgerissen wird, das wird hierzulande immer noch hingepflatscht. Den Planern sei deshalb zugerufen: Weniger theoretisch verkopfte Feigheit, mehr (durchaus) vordergründigen Mut zum Schönen!

Andreas Konrad

12.06.2017 16:14

Und fröhliches «Disneyland» ist alleweil besser als graues «Marzahn».

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