Visualisierung

Und wieder leuchtet der Marmor

Mit einem transluzenten Quader setzen sich die jungen Architekten Marcia Akermann und Mirko Akermann (MAK architecture) gegen 57 Konkurrenten durch und gewinnen den offenen Wettbewerb für die Erweiterung des Naturhistorischen Museums in Genf.

Der Entwurf von MAK architecture ist nicht der einzige, der den Erweiterungsbau als dritten Flügel am Scheitelpunkt der zwei  bestehenden Gebäude platziert. In keinem der anderen Vorschläge aber ist die Idee so konsequent umgesetzt. Der Erweiterungsbau, wie ihn MAK vorschlägt, behauptet seine Eigenständigkeit als gleichberechtigter dritter Teil der Anlage, er besitzt zwar einen kleineren Fussabdruck als die langen Riegel des Bestandes, entwickelt dafür aber turmartige Proportionen. Der quadratische Grundriss, die mittige Platzierung auf der Winkelhalbierenden und die volumetrische Loslösung vom Bestand stärken Präsenz und Autonomie des Baukörpers. Gleichzeitig findet die Anlage als Ganzes zu einem Gleichgewicht. Es entsteht, wie die Jury anerkennend vermerkt, «un ensemble équilibré».Die Erweiterung wurde notwendig, weil der Platz für die umfangreiche Sammlung des Naturhistorischen Museums knapp geworden ist und die speziellen Sicherheitsanforderungen an die in Alkohol konservierten Sammlun...
Und wieder leuchtet der Marmor

Mit einem transluzenten Quader setzen sich die jungen Architekten Marcia Akermann und Mirko Akermann (MAK architecture) gegen 57 Konkurrenten durch und gewinnen den offenen Wettbewerb für die Erweiterung des Naturhistorischen Museums in Genf.

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