Situationsmodell

Überraschende Lösung mit Mehrwert

Soppelsa Architekten verteilen sämtliche Nutzungen auf verschiedenen Gebäude und gewinnen damit den Wettbewerb für die Schulraumerweiterung in Oberrüti. Hier beantworten sie unsere drei Fragen.

Was ist die Erfindung am Siegerprojekt?
Der konzeptionelle Entscheid, die Nutzungen mehreren Gebäudevolumen zuzuordnen, erwies sich als Befreiungsschlag in mehrfacher Hinsicht. Fragen der Adressbildung, der unterschiedlichen Nutzergruppen und der Massstäblichkeit konnten leichtfüssig gelöst werden. 
Die Disposition bildet einen gefassten Aussenraum aus den Neubauten und dem bestehenden Kindergarten. Der entstehende Pausenraum ist Teil der Serie von Aussenräumen in gestaffelter Höhenlage. Er bildet die Adressierung: der Ankunftsort ist nicht ein Gebäude, sondern ein räumlich gefasster Platz.

Situationsplan

Wie verhält sich das Projekt zur Umgebung?
Die vorgeschlagene räumliche Disposition führt zu einer südwestlichen Lage der Doppelturnhalle im Perimeter. Die Hallen werden damit prägend für den Ortseingang von Oberrüti. Die gefalteten Dächer der Neubauten greifen das ortstypische Merkmal der Giebeldächer auf und lassen die Schulanlage als Gesamtes zusammenwachsen. Mit der profilierten metallischen Verkleidung erhalten die Neubauten einen eigenständigen Ausdruck. Es sind also sowohl formale Verwandschaften wie auch Differenzierungen, welche die Bestandes- und Neubauten zueinander in Beziehung stellen.

Aussenperspektive

Wo lagen die grössten Schwierigkeiten im Wettbewerb?
Der eng gefasste Planungsperimeter im Zusammenhang mit dem flächigen Raumprogramm einer Doppelsporthalle wie auch die sensible Lage am Übergang zum Landschaftsraum erwiesen sich aus unserer Sicht als anspruchsvollste Parameter in diesem Wettbewerb.

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