Blick vom zentralen Platz auf die Schulanlage Fotos: Darlington Meier Architekten

Theiler-Areal Zug: «Verdichtete Zwischenräume»

Darlington Meier Architekten gewinnen den Projektwettbewerb für die Wirtschafts- und Fachmittelschule auf dem Theiler-Areal in Zug. Stephan Meier wählt für Hochparterre zwei Visualisierungen und einen Plan aus und beantworten unsere drei Fragen.



Was ist die Erfindung am Siegerprojekt?

Stephan Meier: Die Struktur des Areals wird mit einem flachen Hallenbau und einem die Anlage flankierenden Langbau zu einem neuen räumlichen Ensemble vervollständigt. Der Kopf des Schulbaus ergänzt die umliegenden grossen und hohen Bauten zu einer arealübergreifenden Anlage mit markanten Hochbauten.

Wie verhält sich das Projekt zur Umgebung?
Die verdichteten Zwischenräume bilden mit der Umgebungsgestaltung eine in die Topografie eingebettete, campusartige Abfolge von Wegen, Treppen und Plätzen. Als Herz der neu gefügten Aussenräume wird ein zentraler Platz ausgebildet, der alle neuen Nutzungen und die das Areal umfliessende Gartenlandschaft erschliesst. Auf der Nord- und Ostseite schliesst das Areal an eine landwirtschaftlich anmutende, für die Gegend typische Gartenlandschaft mit Obstbäumen an.

Wo lagen die grössten Schwierigkeiten im Wettbewerb?
Die Herausforderung bestand darin, in den knappen Platzverhältnissen und mit der geschützten  Bausubsanz ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Neu- und Altbauten und zwischen Gebäuden und Aussenräumen zu schaffen.

Wirtschafts- und Fachmittelschule Zug:
Umbau und Erweiterung Theiler-Areal

Projektwettbewerb im selektiven Verfahren mit acht Generalplanerteams für den Kanton Zug.
– 1. Rang: Darlington Meier Architekten, Zürich, mit Jaeger Baumanagement, Zürich, Daniel Ganz Landschaftsarchitekten, Zürich, Schnetzer Puskas Ingenieure, Zürich, RMB Engineering, Zürich, Schmidiger + Rosasco, Zürich, Raumanzug, Zürich.
– 2. Rang: Michael Meier und Marius Hug Architekten, Zürich.
– 3. Rang: giuliani.hönger Architekten, Zürich.

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