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Stadtgefühle im Genfer Vorort

Jaccaud Spicher Architectes gewinnen den Offenen Wettbewerb für eine Wohnüberbauung, die den Charakter des Genfer Vororts Lancy nachhaltig verändern wird.

Die Zeilensiedlung der Cité Bachet-de-Pesay im Genfer Vorort Lancy stammt aus den 1930er-Jahren. Die gut 100 Wohnungen sind klein und entsprechen nicht mehr den heutigen Anforderungen. Für eine Neubebauung des Areals mussten die Bauten allerdings aus dem denkmalpflegerischen Inventar entlassen werden können, was wiederum die Durchführung eines Wettbewerb gemäss SIA 142 voraussetzte. Mit den Besitzern der auf der anderen Seite des Boulevards gelegenen Parzelle entschied man sich für ein gemeinsames Vorgehen – und angesichts der Grösse des Programms für ein kluges Verfahren: einen offen, aber zweistufigen Wettbewerb, wobei zehn Teams sich aufgrund ihrer Entwürfe für die vertiefende zweite Runde qualifizierten. Die Jury unter der Leitung des Genfer Kantonsarchitekten Francesco Della Casa entschied sich einstimmig für das Projekt des Genfer Büros Jaccaud Spicher Architectes Associés, welche zwei ausgesprochen städtische Bauten für die beiden Baufelder vorschlagen. 
Eine ausführliche Berichterstattung mit einem Kommentar von Grégoire Farquet lesen Sie im nächsten hochparterre.wettbewerbe (erscheint am 14. Dezember).

Bachet-de-Pesay, Lancy
Zweistufiger Wettbewerb im offenen Verfahren für die Fondation de placements Turidomus (Pensimo) und die Trèfle d’Or SA
Jury: Francesco Della Casa, Stéphane Lorenzini, Jörg Koch, Marc Derron, Michel Schneider, 
Jean-Frédéric Luscher, Philipp Esch, Dominique Salathé, François de Marignac, Caroline Barbisch, John Aubert
– 1. Rang: Jaccaud Spicher Architectes Associés, Genève
– 2. Rang:  Aeby Perneger & Associés, Carouge
– 3. Rang: E2A / Piet Eckert und Wim Eckert Architekten, Zurich
– 4. Rang: Gandolfi Cilacian architectes, Genève
– 5. Rang: BCR architectes, Carouge
– 6. Rang: Ferrari architectes, Lausanne
– 7. Rang: Envar et Philippe Le Roy, Nyon

Kommentare

Andreas Konrad 26.11.2017 23:05
Mailand! Groszstadt! Endlich! Grossartig! In Genf und (leider) wieder einmal nicht in Zürich.
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