Das Gipsmodell wollte die Stadt nicht wegsparen: Das Siegerprojekt von Hunkeler Hürzeler Architekten.

Sparen beim Verfahren

Die Stadt Zürich erfindet einen schlanken Wettbewerb für kleine Bauprojekte, abgespeckt von der Abgabe bis zum Bericht. Applaus und Kritik.

Klein, aber fein war die Bauaufgabe für ein neues Kioskgebäude beim Strandbad Mythenquai in Zürich. Doch die Stadt machte daraus klein, aber fett. Im Wettbewerb zwang sie die Architekten, mit Künstlern und Landschaftsarchitekten zusammenzuarbeiten, und empfahl ihnen, einen Gastroplaner beizuziehen. Sieben Experten prüften die Projekte vor der Jurierung. Zwölf Fachleute beurteilten die 138 Entwürfe — und konnten sich nicht einigen. Erst nach einer Überarbeitung stand der Entwurf von Elia Malevez als Sieger fest. Das Verfahren kostete 320 000 Franken oder rund sieben Prozent der geplanten Baukosten von 4,5 Millionen Franken.Wettbewerb auf DiätDas Beispiel zeigt: Für kleine Bauaufgaben ist der Aufwand eines Wettbewerbs nach Stadtzürcher Massstab zu hoch. Das Verhältnis zwischen den Kosten für das Verfahren und der Bausumme stimmt nicht. Deshalb passt die Stadt ihr Vorgehen für Projekte im einstelligen Millionenbereich an. Das abgespeckte Verfahren nennt sie «Kleinprojektwettbewe...
Sparen beim Verfahren

Die Stadt Zürich erfindet einen schlanken Wettbewerb für kleine Bauprojekte, abgespeckt von der Abgabe bis zum Bericht. Applaus und Kritik.

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